Auf der Halbinsel

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Ein Platz in der Sonne

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Unser Engel

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Das Triskell wird gemalt

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Port Haliguen am ganz frühen Morgen

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Ein traumhafter Regenbogen

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Heikes Schloss

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Einer der vielen Trimarane

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Die Bergung des Segelbootes

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Die Seenotretter „Les Sauveteurs en Mer“ im Einsatz

Es ist ruhig, im wahrsten Sinne des Wortes und das nicht nur in unserem Blog. Ich habe einfach keine Lust mir etwas aus den Rippen zu quälen. Heute mache ich mal einen Anfang, ich weiß zwar noch nicht was und ob überhaupt etwas dabei heraus kommt. Das ist ja gerade das spannende, meistens werden solche Artikel die Besten.
Wir sind wieder in unserer zweiten Heimat auf der Halbinsel Quiberon eingetroffen und haben unser Lager auf dem Campingplatz Rohu in Saint Pierre Quiberon aufgeschlagen. Rohu ist übrigens bretonisch und bedeutet Schwarzer Stein, wie mich der Fahrradhöker auf Quiberon belehrte. Warum wir wieder hier sind fragt ihr? Das ist einfach denn die Halbinsel Quiberon ist wirklich traumhaft, für Wohnmobile allerdings ein Graus. Bis 2000 war des frei stehen kein Problem und überall an der Côte Sauvage waren Parkplätze. Seit der Jahrtausendwende hat besonders bei den Franzosen ein unvorstellbarer Wohnmobilboom stattgefunden so dass die Gemeinden gezwungen wurden die Parkplätze durch Höhenbegrenzungen dicht zu machen. Mittlerweile kann man fast nirgendwo nicht einmal mehr parken. Und ehrlich gesagt hatte es auch keinen Spaß mehr gemacht weil es einfach zu voll wurde und zum Schluß entlud sich dann auch noch die Wut, wahrscheinlich der Surfer weil sie keine Parkmöglichkeit mehr fanden, in dem die Wohnmobile mit Farbe besprüht wurden und auch Scheiben eingeschmissen wurden. Es sollen zum Schluss an der Cote Sauvage 400 Wohnmobile gezählt worden sein! O.k. Wir könnten auch auf dem Wohnmobilstellplatz in Kerne stehen, aber das Feeling ist dort einfach Schei…… Hier auf dem Camping haben wir unsere Ruhe, stehen direkt am Meer, sind mit dem Fahrrad in ein paar Minuten in der City und unser Freund, der hier arbeitet, kann uns auch zu jeder Zeit besuchen. Es ist das dritte Jahr seit dem wir hier stehen und wir haben schon eine Menge Freunde hier gefunden, auch sie kommen jedes Jahr wieder, Manche schon über 25 Jahre! Ach ja das Ah ja da gibt es ja noch Gwenolé und Yve, unsere Gemüsehöker aus Kernavest. Sie bauen Gemüse an und vermarkten einen großen Teil in ihrem Hofladen. Solch ein leckeres Gemüse haben wir noch nirgendwo gefunden. Alleine das ist ein Grund warum wir mindestens einmal im Jahr in die Bretagne reisen!
Was wir außerdem gemacht haben? Nicht all zu viel könnte man meinen, aber die Tage laufen wie ein aufgedrehter Porsche und im Handumdrehen ist schon wieder Abend. Wir sind meistens damit beschäftigt etwas zu futtern zu besorgen und machen dabei eine kleine Rundfahrt mit dem Fahrrad. Wir laufen am Strand lang und sammeln Muscheln, baden fast jeden Tag oder schauen einfach nur auf das Meer den Schiffen zu. Eines Tages lag eines der Schiffe die vor der Küste verankert waren auf dem Strand denn wir sollen einen Sturm gehabt haben wurde uns erzählt, ja es hatte schon gepustet, aber da sind wir Schlimmeres gewohnt. Jedenfalls frug uns der „Holländer“ am nächsten Tag ob wir alles gut überstanden hätten, weil Viele wohl Probleme mit dem Sturm und dem Regen hatten. Wir empfanden den Sturm eher als Stürmchen. Jedenfalls wurde besagtes Segelboot, es wurde bereits im Frühjahr schon einmal auf den Strand geschmissen von den Männern der „Les Sauveteurs en mer“ (Seenotretter) bei Flut wieder ins Meer gezogen.
Also ihr seht es kann hier auf der Halbinsel richtig spannend sein!

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