Backofenkartoffeln mit Möhren und Schollenfilet

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Fertig für den Backofen

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Fertig gebrutzelt

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Der Salatteller, das Rotkraut und das gute Sortes Olivenöl aus Orgiva

Heute ist Standortwechsel angesagt, aber vorher geht es noch einmal zum Einkaufen.
Zuerst steuern wir den Lidl in Carnac an. Der Backshop ist für Deutsche in Frankreich ein Paradies. Nicht das Franzosen kein Brot backen können, nein, sie können es nicht wirklich! Ihr Baguette ist lecker, aber auf die Dauer verlangt es einem deutschen Magen nach etwas mehr. O.k. es gibt auch toll aussehende Brote hier, sogar Ökobrote vom Markt im Steinofen handgebacken. Wir haben sie allesamt probiert. Man kann Nägel damit in die Wand klopfen, bei anderen ist die Kruste so aggressiv das es einem die Mundpartien zerschneidet wieder andere kann ohne mit der Wimper zu zucken so klein drücken das es in ein Briefumschlag passt. Nun ja, es wird ja viel gemeckert über Discounterbrot, aber hier in Frankreich ist es echt so etwas wie ein Lebensretter 🙂 Jedenfalls ist es meine Aufgabe die Vollkornbrötchenschublade zu plündern, bis auf den letzten Krümel, versteht sich! 14 Stück wandern in das Körbchen. Die werden wir morgens immer aufbacken bis, na ja sehen wir mal. Dann steht der Super U in Plouharnel an. Es ist ein typischer Supermarkt in dem man vom Kühlschrank bis zum Klopapier fast alles bekommt, aber in bescheidenem Rahmen. Die Fischabteilung ist wirklich allerbest und wir erstehen dort vier Schollenfilets, jedenfalls sehen sie so aus, denn was auf dem Schild steht kennen wir nicht, aber es ist aus dem hiesigen Fanggebiet. Wir haben noch Hefe gesucht aber nicht gefunden, denn ich habe auch mal wieder Bock auf eine selbstgebackene Pizza. Wir werden hier in Quiberon sicher etwas finden. Dafür hat Heike Mehl Typ blabla eingesteckt für Flammkuchen, die mag ich ja auch so gerne 🙂
Heute Abend stellt sich dann die Frage was wir zu den Schollenfilet essen wollen. Heike meint Kartoffeln, finde ich auch gut und wir einigen uns auf Backofenkartoffeln. Die Sache ist schnell erledigt, Kartoffeln halbieren und zusammen mit Möhrenvierteln, etwas Meersalz aus der Guérande, Cumin (Kreuzkümmel) und Sortes Olivenöl aus der Cooperativen Flor de la Alpujarras auf das Backblech und ab in die Röhre. Während die Kartoffeln und die Möhren im Backofen vor sich hin brutzeln, bereiten wir noch einen kleinen, einfachen Salatteller, mit Blattsalat und den letzten Tomaten vor. Morgen gibt es ja wieder Nachschub aus Kernavest vom Hof von Gwenola und Yve. Außerdem hatte ich gestern den halben Rotkohl masakriert und in feine Stücke geschnitten und mit einer Zwiebel verfeinert. Als wir fertig sind kommt noch der panierte Fisch in die Pfanne und pünktlich sind auch die Kartoffeln und Möhren gar.
Es war saulecker 🙂

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