Das Pipicaca-Projekt

Jeder der auf Campingtour ist kennt das Pipicaca-Problem. Eigentlich ist es von sich aus kein Problem, so lange es nicht irgendwo aufgefangen werden muß. Diejenigen, die auf Campingplätzen verweilen können auf die fest verbauten Örtchen ausweichen. Will man aber mit einem Wohnmobil frei, oder auf Stellplätzen stehen, wird man diese überdachten Einrichtungen in aller Regel vergeblich suchen. Dafür gibt es die mobile, im Fahrzeug fest verbaute Version, das Porta Potti oder auch Chemietoilette, oder wie Werner es passend ausdrückt die Chemiekloake.  Der große Nachteil dieser Klolösung ist, das man alle paar Tage mit seinem Töpfchen eine Entsorgungsstation anfahren muß.

Es gibt aber auch Alternativen die nur nicht so richtig bei den klassichen Wohnmobilisten verbreitet sind. Deswegen hatten wir uns auch kein fest in das Fahrzeug eingebautes Kassettenklo geleistet, weil wir eigentlich etwas anders suchten, es ist bisher also nur eine gewisse „Zwischenlösung“. Und wie es mit Zwischenlösungen oder Provisorien so ist, es bleibt erst einmal so und Jahrein und Jahraus sage ich mir wir müssten mal. 😉
Jetzt habe ich aber eine simple Idee um das Pipicaca Problem wesentlich zu entschärfen. Die nächsten Wochen bleibt es auch eine Idee, aber wenn wir wieder zu Hause sind geht es zur Sache und das alte Portapotti kann endlich raus fliegen. Es wird auch kein großer Aufwand sein, es ist im Grunde ganz einfach. 🙂

Herzchen

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen als es noch die berühmt berüchtigten Plumpsklos, die mit dem Herzchen in der Tür gab. Unseres war nur von außen zugänglich und Licht gab es dort auch nicht, brauchte man auch nicht, da es für die Nacht Pischtöpfe gab.
Das Prinzip ist das gleiche, nur das das Pipi vom Caca getrennt aufgefangen wird. Das ist nämlich der entscheidende Unterschied zum herkömmlichen Camping Kassettenklo. Pipi wird in einem Unterflurtank aufgefangen und Caca wandert in einen, mit einem Beutel ausgeschlagenen Eimer. Das war’s auch schon. Die eigentliche Herausforderung ist das Trennen, aber man bekommt solch einen Trennsitz von der Firma Separett. Einen Tank haben wir noch liegen und eine Holzkiste mit einer Entlüftung ist schnell gezimmert.
Lassen wir uns überraschen.

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2 Kommentare zu Das Pipicaca-Projekt

  1. ruth rozelaar sagt:

    Ach, da haetten wir mal drueber sprechen muessen. Wir haben da die Loesung…

    • Hans-Herbert Kahl sagt:

      Na ja, jetzt ist es zu späht für so ein sch… Thema 😉 Aber nächstes Jahr können wir ja einen ausführlichen Erfahrungsaustausch machen. 🙂
      Seid ihr schon in Italien?
      Liebe Grüße
      Heike und Hänschen

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