Der Gegensatz: Alt und Neu

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Fast fertig!

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Oliva Nova Golf

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Eine Augenweide

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Ende

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Tolle Häuser

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Siesta!

Heike ist ja äußerst neugierig und als wir vom Campingplatz mit den Fahrrädern runter rollen ist sie in der angrenzenden Wohnsiedlung plötzlich wie vom Erdboden verschwunden! Doch nach einiger Zeit sehe ich sie wie sie durch ein Loch im Maschendrahtzaun krabbelt (mit ihrem angebrochenen Zeh!) Es ist eine leerstehende Reihenhauswohnung in die sie ihre Nase einmal reinstecken muss. Einzugsfertig, nur die Lampen fehlen aber Vieles ist bereits dem Vandalismus zum Opfer gefallen. Eine Matratze und ein paar Gegenstände eines Obdachlosen findet sie, die einzigen Anzeichen einer Bewohnung.
Das ist das typische Bild in Spanien nach der geplatzten Immobilienblase im Jahr 2009. Zum Glück ist der irrsinnige Bauboom erst einmal gestoppt. Besonders die paar unbebauten Küstenstreifen liegen noch in Frieden. Es geht weiter und die gut ausgebaute Straße endet in einem besseren asphaltierten Wirtschaftsweg der über eine kleine Brücke über das Flüsschen führt. Jetzt stehen wir vor dem Oliva Nova Golf Resort. Ein hübscher Baustil ist es ja, das können die Spanier. Davon sollten sich die Franzosen und auch die Deutschen eine Scheibe von abschneiden! Auch hier entdecken wir viele „Unvollendete“ wie wir sie nennen. Wir radeln durch die leeren Straßen und stehen unvermittelt an dem Ende der Ausbaustrecke. Der Weg ist für zwei PKW nebeneinander zu schmal, aber wir sind urplötzlich in einer anderen Welt. Kleine ganz einfache Häuser oder eher Hütten ziehen sich an dem Weg entlang. Alle paar Meter zweigt eine Sackgasse zum Strand nach links ab, umringt von kleinen Häuschen. Es herrscht hier Leben, Frauen in Schürzen palavern lautstark mit ihren Männern und überall an den Hauswänden in zahllosen Blumentöpfen blühen wundervolle Blumen. Die Straße schlängelt sich in 90 Grad Kurven immer weiter bis plötzlich wieder eine breite Straße beginnt. Wir sind in dem nächsten Bauabschnitt und wieder das gleiche Bild: Trostlose leere Ferienwohnungen. Es fehlt die Seele in diesen Bebauungen, wir spüren es. So schnell es begonnen hat so ist es auch wieder vorbei und die reizvolle alte Straße mit den kleinen liebevollen Häuschen geht weiter, ab und findet sich eine Lücke und das Grundstück ist dann von Bambus überwuchert. Bei dem Campingplatz Rio Mar ist dann Schluss. Hier geht nur eine Fußgängerbrücke über ein Flüsschen. Auf der anderen Seite endet abrupt die Küstenstraße Richtung Denia. Sie sollte sicher einmal über den Fluss weiter geführt werden. Zum Glück ist das nichts mehr geworden und wir können die kleinen Straßen mit den wundervollen Häuschen erst noch einmal genießen!

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Ein Kommentar zu Der Gegensatz: Alt und Neu

  1. Oh, das kennen wir alles so gut und sind gerade etwas wehmütig! Uns hat immer die Siedlung am/in der Nähe vom Golfplatz gut gefallen mit den hübschen kleinen spanischen Häusern. Und die Strände dort sind traumhaft!!! Viel Spaß noch!

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