Der zweite Tag in Pont à Mousson

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Der Stellplatz in Pont à Mousson

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Platanenallee vor dem Bahnhof

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Scheint zu passen

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Geschafft!

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Butte à Mousson mit der Burg

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Die Rouinen der alten Burg

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Kanaldeckel

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Panorama über Pont à Mousson

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Die Kirche in Pont à Mousson

Der Tag könnte gut werden. Fast 7°C bei einem halb bedeckten Himmel.
Wir wollen noch einmal die Stadt unsicher machen, aber dieses mal auf der anderen Moselseite, denn da vermuten wir das eigentliche Stadtzentrum. Wir halten uns aber an einen netten Spazierweg direkt an der Mosel und schlendern so in Richtung Süden. Viele Schwäne gibt es hier die um uns herumlungern. Sie werden anscheinend gut von den Stadtbewohnern gefüttert. Die Wege sind ziemlich aufgeweicht und wir müssen uns um so manche Pfütze schlängeln. Wir kommen in einen Bereich der einerseits wie ein geschlossener Campingplatz, anderseits wie ein ehemaliges Industriegelände aussieht. Wir entschließen uns aber doch wieder zur Stadt abzuzweigen. So erreichen wir, durch eine herrliche Platanenallee, den Bahnhof und biegen in die Hauptstraße ein die in einen kleinen Platz mündet. Hier ist ein kleiner Supermarkt und im Obstladen gibt es ungespritzte Orangen die wirklich saulecker sind. Das wars dann aber auch schon. Sonst ist es wie in jeder anderen kleinen französischen Stadt. Auf dem Rückweg zum Auto bleiert ein ziemlich großer Binnendampfer vor der Steinbrücke über die Mosel. Ich hätte klar gesagt das er da nicht durchpasst, er passt aber doch.
Es ist erst 11 Uhr als wir am Auto ankommen. Für eine Mittagsstunde also viel zu früh, beschließe ich den nahen Berg zu erklimmen, wo ich eine Ruine ausgemacht habe. Hier heißt der Berg „Butte du Mousson“, also Hügel von Mousson. Ich komm ja ganz schön ins schnauben da hoch und möchte nicht wissen wie hoch ein richtiger Berg ist. :-). Oben angekommen offenbart sich ein herrlicher Moselausblick und die ganze Gegend herum und die Hinweisschilder zeigen auch das nahegelegene Cattenom, ein Kernkraftwerk an. Jetzt weiß ich warum der Strom hier so energievoll ist. :-).Viele Mauerreste zeugen von einer imposanten Burg, die auch mit den Templern in Verbindung gebracht wird. Ich lasse das ganze noch eine Zeit lang auf mich wirken um dann den beschwerlichen Abstieg von dem Hügel zu beginnen, denn so langsam stellt sich bei mir ein nagendes Hungergefühl ein. Etwas oberhalb der Stadt ist der Friedhof des Ortes und ich mach noch ein Foto zur Kirche rüber. Dabei fällt mein Blick auf einen Kanaldeckel auf dem ich fast drauf stehe und es beginnt bei mir zu rattern, denn auf den Gußdeckel steht „Fonderie Pont à Mousson. Ja klar! Das steht auf ganz vielen Kanaldeckeln in ganz Frankreich. Wir sind also in dem Ort gelandet in dem die original französichen Kanaldeckel gegossen werden! Ein überaus bedeutsamer Ort! Jetzt ist es auch klar, die Fabrik, die nach Ahlmann stinkt ist tatsächlich eine Gießerei wie Heike schon vermutete.
Das Wetter wird den Tag über immer besser und die letzten Wolken verschwinden sogar komplett bei knappen 12° Frühlingstemperaturen.

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