Die Gegend erkunden

Quiberon036

Hinkelstein an der Côte Sauvage

In Port Haliguen

In Port Haliguen

Fischkutter in Port Haliguen

Fischkutter in Port Haliguen

Der Tonnenleger Roi Gradlon

Der Tonnenleger Roi Gradlon

Der Fischer und das Schloss

Der Fischer und das Schloss

Die Leiter

Die Leiter

Filets bleus

Filets bleus (Fischernetze)

Filets Bleus

Filets Bleus

Hafenalltag

Hafenalltag

Das Schiffsnummernschild

Das Schiffsnummernschild

Port du Peche (Fischereihafen)

Port du Peche (Fischereihafen)

Hummerkörbe

Hummerkörbe

Der Leuchtturm von Port Haliguen

Der Leuchtturm von Port Haliguen

Kurz vor Sonnenaufgang an der chichi Seite

Kurz vor Sonnenaufgang an der chichi Seite

Sonnenaufgang!

Sonnenaufgang!

Die Côte Sauvage

Die Côte Sauvage

Quiberon ist eine Halbinsel, manche sagen die Halbinsel von der Halbinsel von der Halbinsel, weil die Bretagne ja auch schon eine Halbinsel ist und der erste Zipfel bis Penthievre auch Eine. O.k.
Das Besondere an Halbinseln und Inseln ist meist das die Entfernungen zum Meer sehr gering sind, und die Halbinsel Quiberon bildet hier keine Ausnahme. Die Enge Stelle, wie wir sie nennen, zwischen Penthievre und Kerhostin ist wirklich eine enge Stelle, geübte Fussballer werden den Ball mit einem Kick rüber ballern können. Das wird wohl auch die Stelle gewesen sein die zu der Zeit unter Wasser stand als die Halbinsel Quiberon noch eine Insel war. Aber das ist zu lange her als das sich da noch jemand dran erinnern könnte. Aber die Halbinsel ist lang! Ich hab nicht nachgemessen, auch die Breite nicht, die nur einen Bruchteil der Länge entspricht. Kurzum die Halbinsel Quiberon ist lang und Gertenschlank. Mit dem Fahrrad kann man sie leicht umrunden. Das tolle ist das sie zwei ganz unterschiedliche Küsten hat, die Côte Sauvage, die wilde Küste, und die Chichi Küste, das ist die Südseite. Die Nordseite ist durch seinen wilden Verlauf und die steilen Felsabgründe überall bekannt. Der markanteste Punkt ist bei der „Urine“ (Ruine). Hier wurden schon so einige Filme gedreht und die Küste ist hier wirklich am schönsten. Hier tummeln sich an den kleinen Stränden Port Blanc, Port Rhu und Port Bara fast zu jeder Tageszeit unmengen an Surfern (Wellenreiter) und es macht viel Spaß den Jungs und Mädchen zuzuschauen. Auf de Chichi Seite ist auch oft was los, nämlich wenn wir Springtide haben und bei Ebbe große Flächen der Strände frei liegen. Hier ist dann der Treffpunkt für die Muschelkleier wei wir sie nennen. Über all zwischen den Steinen und dem Seetang wird nach irgendwelchen Muscheln, Krabben und Krebsen herumgesucht um den Speiseplan zu füllen. Also ein ganz anders Bild als an der Côte Sauvage, dafür friedlicher und zugleich wundervoll um in Ruhe im Meer zu schwimmen. Der Ort Quiberon hat im Grunde nicht viel zu bieten. Es ist ein richtiges Touristenstädtchen und wirkt im Herbst durch die ganzen, meist hässlichen und leerstehenden Ferienbauten wie ausgestorben. Wer mehr das Urtümliche sucht der sollte vor dem Ort Quiberon die beschaulichen Ker-Dörfer durchstreifen, wie Kerné, Kernavest usw. Die sind richtig niedlich. Ach ja, ich habe ja den Hafen vergessen, hier kann man auch etwas verweilen und dem Fährbetrieb zu den Inseln Belle Ile, Hoedic und Houat zu schauen. Die lange Hafenmole ist bei Nordweststurm sehenswert, wenn die Brecher ihre Gischt daran hochschleudern. Der zweite Hafen Port Haliguen liegt auf der Chichiseite und ist fast ein reiner Freizeithafen, uns wurde erzählt das man zehn Jahre auf einen Liegeplatz warten müsste. Die Fischereiboote machen leider nur noch einen Bruchteil aus.
Ja, und das allerwichtigste zuletzt! Unsere Gemüsehöker Gwenola und Yves. Die Beiden haben mit Sicherheit das beste Gemüse ganz Europas, wenn nicht der Welt! So etwas tolles haben wir noch nicht wieder gefunden und es ist für uns der wichtigste Grund immer wieder hier her zu kommen. Probiert es aus wenn es euch hier her verschlägt. Hinter dem Parking du Semaphore am Orsteingang Quiberons die erste Straße rechts rein, am Semaphore (Überwachungsturm) vorbei nach Kernavest. In der letzten Rechtskurve geht es links auf den Hof.

Dieser Beitrag wurde unter Frankreich 2014 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.