Eigenwillige Formen

LaIsleta001

Staunen über so viel Grün

Der ganze Naturpark Cabo de Gata hat nicht nur sein eigenes Licht, seine gedämpften Farben, seine nach Thymian und Lavendel duftende Luft, er hat vor allem seine eigenwilligen Formen und das sogar in vielfältiger Weise. Die bergige Landschaft erscheint von der einen Seite sanft und eher hügelig, schaut man jedoch von einer Anderen ist sie schroff, steil und bizarr. Die Pflanzen und Sträucher die zwischen den Steinen wachsen scheinen in eine Art Schlaf oder Starre verfallen zu sein bis sie vom Regen, der hier nur sehr selten fällt, wachgeküsst zu werden. Etwas Grünes zu finden bedarf schon etwas Geduld. Ist man endlich zu solch einer Oase vorgedrungen, einem Ort an dem das Wasser aus irgendwelchen tiefen Orten hervorkommt und das graue steinige Land in einen grünen Garten verwandelt, ist man erst einmal wie geblendet und die Augen freuen sich über die satte Farbenvielfalt die die Natur hier inmitten der unwirtlichen Umgebung hervorbringt. Die Natur macht keinen Unterschied zwischen Nutzlos und Nutzbringend, zwischen Grau und Grün, denn die Natur hat Zeit die wir Menschen nicht haben. Viele Menschen eilen nur vorbei zum nächsten Ziel und kommen niemals an, sie verbinden sich nicht mit der Natur, mit den Felsen, der Erde, den Pflanzen und all den Tieren die darin leben, sie haben es  verlernt sich mit der Erde zu vereinen, sie zu hören und zu fühlen, sie haben es verlernt der Erde ehrfürchtig einmal „Danke“ zu sagen.

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