Eine unruhige Woche

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Hohe Wellen

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Das ist Heikes Lieblingswetter!

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Markt in Las Negras: Meditationshocker

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Kunsthandwerkermarkt am Mittelmeer

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Auf das Meer schauen

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Palmenoase in La Isleta

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Die Isleta am Abend

Der Winter hat Spanien fest im Griff! Was aber bedeutet das für uns? Da wir an der Küste sind, haben wir von dem Schnee der überall im Festland gefallen ist, natürlich nichts abbekommen, das ist nun mal so weil das Mittelmeer viel zu warm ist und dem Schnee absolut keine Chance gibt. Nicht einmal geregnet hat es, ach nee stimmt ja nicht, es hat etwas getröpfelt! Das ist dann alles was von den 20 Litern prognostiziert wurde. Aber mit dem Wind, da hat die Vorhersage vollkommen Recht gehabt. Wir hatten Sturmböen bis elf Beaufort und im Mittel waren es die ganze Zeit so sicher sechs bis sieben Beaufort. Selbst der lieben Sonne war das zu viel und sie hat sich fünf Tage lang fast vollständig hinter einer dicken Wolkenschicht versteckt. Für Cabo de Gata ist das schon eine recht heftige sonnenlose Zeit. Heute sollte die Sonne mehr und mehr zum Vorschein kommen und ein paar zarte Versuche hat sie ja auch gemacht, aber schließlich verdämmerte sie hinter einer gelblich.ockerfarbenen Dunstschicht um dann schließlich ziemlich unspektakulär der Nacht das Zepter zu übergeben. Anscheinend haben wir etwas Saharastaub abbekommen.
Wir haben uns ein paar Tage auf dem Campingplatz in Las Negras eingebucht denn wir mussten uns und vor allem das Wohnmobil mal wieder etwas hübsch machen, wobei ich erwähnen muss das wir es schon vorher an einer Tanke einer Wäsche mittels Hochdruckreiniger unterzogen haben. Allerdings waren wir Beide bei der Aktion auch klitschenass weil zum ersten der starke Wind die Strahlrichtung meist in unsere Richtung lenkte und zum Zweiten der Hochdruckschlauch an der Lanze undicht war. Als Krönung hatte ich dann noch einen öligen schwarzen Fettplacken unter der durchweichten Sandale mit der ich meine Spuren auf dem Teppich hinterlassen haben. So sind die Tage mit Wäschewaschen, Hausputz und Körperputz drauf gegangen.
Heute Morgen sind wir nichtsahnend nach Las Negras gelaufen, mit dem Ziel einen leckeren Kaffee zu schlabbern und auf das Meer zu schauen. Wir sehen plötzlich das Mädchen aus Sorbas die in Fernan-Perez auf dem Markt ihre Aloe Vera Produkte angeboten hat und im zweiten Moment unsere Freunde Mariangeles und Pedro und dann wird uns endlich klar, das heute ein Restro ist, ein kleiner Markt auf dem wieder viele schöne Sachen angeboten werden. Wir verbringen hier zusammen einen herrlichen Vormittag und nebenbei schauen Pedro und ich uns den Golf der Seifenverkäuferin an, der ein paar Schluckprobleme hat und irgendwie vom Klang her grummelig drauf ist.
Morgen soll dann endlich die Sonne den ganzen Tag über ihre warmen Sonnenstrahlen zu uns schicken und der Wind soll auch endlich einschlafen.

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