Endlich mal was anderes für die Augen, durch die Tomaten und Futter bunkern

Motril001

In Motril am Strand

Gestern schon, es war bereits Abend, hörten wir ein Motorgeräusch das das alte Schrauberherz höher schlagen lässt und dann noch eins und noch eins. Auf dem Platz kam merkliche Unruhe auf. Die Motorgeräusche verstummten langsam neben uns. Ein alter THW’ler, Luftgekühlt, kam als Erster, dann ein Düdo 407, ein Bremer 308 eine Transe und ein uraltes Mopped waren die Neuen auf dem Platz. Heute Morgen hatten wir alle zusammen einen netten und ausführlichen Plausch und so kommen wir viel zu spät los, wie immer wenn wir einkaufen wollen. Wir nehmen die Querstrecke durch den Nationalpark Cabo de Gata-Nijar und gewinnen so noch einmal die Eindrücke dieser wundervollen kargen Landschaft auf. Bis zur Grenze des Nationalparks ziehen sich die Plastiktüten wie wir sie nennen, gemeint sind die Gewächshäuser, und die Fahrt geht Kilometerweit hndurch. Links und rechts, überall Tomaten, Tomaten die wir zu Hause zu kaufen bekommen. Es hat jetzt auch richtig zu regnen begonnen und wird uns auch noch den ganzen Tag begleiten. Wir nehmen den Küstenweg nach Almeria und lassen Cabo de Gata links liegen und folgen ihr bis Roquetas de Mar zum Lidl, den wir kurzerhand plündern. Danach sind wir so fertig das wir ein Mittagsstündchen halten müssen, natürlich nicht ohne uns vorher die Plauzen voll zu hauen. Nach dem Schläfchen geht es weiter nach Süden, denn wir wollen zum Gurkenbeach, ein Strand der direkt bis an die Plastiktüten reicht, aber hier sind es Gurken, keine Tomaten. Aber leider hat dort irgend ein schräger Vogel parallel zum Strand eine Mauer gezogen und so bleibt kein Platz mehr zum stehen. Schade! Wir landen also viel zu spät in Mojacar am Strand. Es ist schon wieder dunkel, der Ofen spendet wohlige Wärme und wir sind hundemüde.

 

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