Felsen über Felsen

Wir aus Norddeutschland kennen Felsen eigentlich nur als Findlinge die durch die Eiszeiten zu uns her geschoben wurden. Die Bretagne aber ist gespickt von richtig großen Brockn. Besonders imposante Teile finden wir im Finistére ganz oben an der Nordküste. Unser Blick aus dem Schlafzimmer ist auf den höchsten Leuchtturm Europas und seinem kleinen, eigentlich müsste man sagen Vater, gerichtet.
Hier herrscht eine sagenhafte Ruhe, nur das Meer rauscht, ein paar Möwen kreischen, nee auch die Miragebomber drehen hier gerne ihre Runde und die Blicke gehen in den Momenten gen Himmel. Es herrscht hier keine Hektik, da kann nicht mal so ein Düsenflieger etwas ändern und so haben wir Zeit die vielen Facetten der Küste zu bestaunen, besonders die dicken Dinger und damit sind die richtig großen Felsen gemeint die hier überall rumliegen, seit tausenden von Jahren. Ihr Aussehen ändert sich ständig durch das Licht und Schattenspiel, und ist besonders interessant wenn uns die liebe Sonne mit ihren warmen Strahlen verwöhnt und alles in diesem leuchtenden Bretagnelicht erstrahlen lässt. Bis Mittags geht es hier oft sehr magisch zu, dann nämlich wenn der Seenebel von dem Meer über die Küste wabert und alles rundherum in einen mystischen Glanz versetzt. So ist es hier oben am Ende der Welt ganz oft, etwas derbe, frisch und magisch schön!
Lasst euch entführen in die Welt der gigantischen Felsen, der Weite und der firschen Seeluft!

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