Les Saintes Maries de la Mer einmal von einer anderen Seite betrachtet

Die Camargue ist ja allgemein bekannt als die letzte Gegend Europas in der es noch wilde Pferde gibt, ach ja natürlich auch Torros (Stiere), rosa Störche (Flamingos) und die lieben kleinen Tierchen, die Mosquitos die einem den letzten Nerv rauben können. Ach ja, da gibt es ja noch den Mistral, ein eisiger Nordwind der einem zusätzlich zum Nerv auch noch den Verstand rauben kann. An Fahrradfahren ist kaum zu denken, aber wir wollen auf jeden Fall, und finden auf dem Garmin mit OpenStreetmap einen tollen Weg außen um die Stadt herum, und so gewinnen wir eine ganz andere Sichtweise zu diesem rummligen Touristenort.
Der Weg führt an Kanälen und Wegen vorbei an den typischen restaurierten Cabanes (Hütten)
Weiter geht es auch an vielen Reiterhöfen die sich einer großen touristischen Beliebtheit erfreuen, denn an uns ziehen einige Reitergruppen vorbei.
Les Saintes Maries de la Mer ist auch bekannt durch die Wallfahrt der Zigeuner im Mai zu Ehren der schwarzen Sarah. Aus der Zeit als man noch mit Pferd und Wagen durch die Lande zog stammen auch die Roulottes (Zigeunerwagen). Hier finden wir sie noch vereinzelt, aber leider nur als Verzierung des Vorgartens.
Zum Abschluss, bevor es durch die Stadt zum Campingplatz geht, kommen wir an die Petit Rhone, ein Nebenfluss der Rohne die westlich von Les Saintes Maries de la Mer in das Mittelmeer einmündet. Hier ist ein drolliger kleiner Hafen mit ein paar neueren Schiffen, aber auch Einigen denen das Wasser bis zum Halse steht und die dem nahen Schiffstod in die Augen sehen.
Und zu guter Letzt besucht uns noch ein stattlicher Graureiher, die früher einmal richtig selten waren und wir Luftsprünge unternahmen wenn wir einen gesehen hatten.

 

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