Nichts Los in Orgiva?

Orgiva und die Alpujarras hat uns wieder in den Bann gezogen. Eine Platznachbarin sagte: Hier sind so wundervolle Energien! Ja stimmt, der Energielevel ist hie wirklich außergewöhnlich hoch. Wie anders ist es möglich das wir zwei von der See, wir zwei die die Weite, den unendlichen Blick auf das Meer, in die Ferne schauen können, diesen Ort im Tal zwischen der Sierra Lujar und der Sierra Nevada so lieben.
Die Zeit scheint hier keine so große Rolle zu spielen wie anderswo, die Berdürfnisse werden immer geringer und ich spüre wie auch mein Drang zum etwas „tun zu müssen“, von Tag zu Tag nachlässt.
Was wir so machen? Um Sonnenaufgang herum stehen wir auf, frühstücken gemütlich, daddeln auf Facebook herum und machen unsere Qui Gong Übungen. Oft ist es dann schon 10 Uhr. Meistens wandern wir in die Stadt zum einkaufen, Kaffee trinken und Tostada Tomate y Queso (Toast mit Tomatenpampe und Käse überbacken, darauf träufelt man Olivenöl) essen. Dann geht es wieder zurück, oder besser gesagt runter, von 450 auf 330 Meter und meist ist es dann schon so um 13 bis 14 Uhr. Wir schieben uns dann was zu futtern rein und machen unser Mittagsschläfchen. Wenn ich Lust habe scheuche ich mit dem Fahrrad noch einmal in die Stadt um schwere Sachen wie Wasser zu holen, oder am Guadalfeo im Flußbett entlang, dort ist es Menschenleer und das liebe ich! Das ist das Standardprogramm. Wir haben aber auch Freunde besucht, die „Anglo-Schweden“ in El Morreon oder Leyla und Tony oder Carol und Andy in Cigarrones. Mit Andy haben wir vereinbart im nächsten Jahr, oder besser gesagt, noch in diesem Jahr, zum Jahreswechsel, bei der Olivenernte zu helfen. Carol und Andy leben in Cigarrones unweit von Orgiva auf der Cortijo Vera und bewirtschaften den Hof unter ökologischen Gesichtspunkten und nach der „Off the grid“ Philosophie. Bei Carol und Andy haben wir das bisher bestschmeckendste Olivenöl bekommen und von Tony traumhaften Honig.
All dies zusammen, die wundervolle Region der Alpujarras, die Menschen und das ruhige Leben hier, strahlen diese wundervollen Energien aus und man fährt von ganz alleine die eigene Maschine herunter ohne dabei im Nichtstun zu versickern. Neue Ideen entstehen, liebevolle Menschen treten in unser Leben und wir können geben und nehmen, in Liebe und Dankbarkeit.

Jetzt kommen einfach ein paar Bilder, locker zusammengetragen um euch die Magie näher zu bringen, die Schönheit aber auch die Kräfte der Natur.

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