Tierliebe

Ich muss es einfach los werden weil so extrem ist es mir noch nicht aufgestoßen!
Wir rollen heute bei unserem Freund bei Agua Amarga auf seiner Finca ein. Keiner da, also parken wir dort ein wo wir auch die Jahre vorher standen. Draußen hören wir das üblich Hundegebell, wie immer, heute aber irgendwie lauter. Es vergeht etwas Zeit und das gekläff nimmt kein Ende. So schaue ich beim Nachbarn über die Mauer und dort ist ein Hund an einer Laufleine angekettet der auf einen Knochen starrt um ihn dann wieder anzubellen, gleich darauf versucht er sich in den Hinterlauf zu beißen als wenn sein Hinterteil ein Artgenosse ist. So geht es den ganzen Nachmittag. Wenn man zu ihm ran geht lässt er sich ganz selig streicheln aber mit einer Gestik die ich noch nie gesehen habe. Ich hätte am liebsten das Halsband durchgeschnitten und ihn frei gelassen. Dann aber hätte ich auch beim nächsten Nachbarn und bei dem nächsten….. usw.
Wir haben hier in Spanien schon viele elendig dahinvegetierende Tiere gesehen aber das Leben dieses jungen Hundes, er kann noch nicht einmal ein Jahr alt sein, geht mir ganz besonders an die Nieren.Das die Spanier das Elend mit ansehen können, das sie das andauernde gekläff ertragen können ist mir schleierhaft.
Wie verschieden sind doch die Eurpäer!

Dieser Beitrag wurde unter Spanien 2016 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.