Vergängliches und oben drüber

Es juckt mir in den Füßen und die Berge an der Küste haben es mir angetan, ich mach mich also auf den Weg und will eigentlich nur zu dem komischen zweiten Turm rauf klettern. Aber wie es so ist, wenn der Virus mich infiziert hat. Zum Glück hab ich mal feste Schuhe angezogen dafür wieder keine Taschenlampe, ohne Garmin und ohne Wasser. Ich kletter also immer höher, von Wipfel zu Wipfel und schließlich komme ich nicht mehr aus dem Staunen heraus, denn ich seh die andere Seite und die unzähligen Bergbauruinen in den Bergen zu denen ich eigentlich von der anderen Seite schon mal ran wollte. Es ist wirklich erstaunlich, ich bin bei einer größeren Ruine, aber kein Weg führt hier her, nur ein schmaler Trampelpfad zu einer anderen Ruine. Ich vermute mal das sie etwas mit den Seilbahnen zu tun hatte, denn von Bergbauaktivität ist hier nichts zu sehen. Ich könnte noch stundenlang weiter laufen, will es aber auch nicht übertreiben. Der Rückweg ist bei weitem nicht so einfach, ich treffe hier auch noch auf weitere Ruinen die zum Meer hin liegen aber mein eingeschlagener Weg wird immer abenteuerlicher und zum Schluss lande ich in einem tiefen Tal das von stachligen Büschen nur so übersät ist. Schließlich komme ich wieder glücklich am Wohnmobil an. Heike hat sich den Tag am Meer vergnügt, meditiert, gechantet und das tolle Foto mit der Rose und der Blechdose gemacht. Nachmittags sind wir gemeinsam die Küstenpiste bis zum Ende gelaufen, immer hoch und runter. Die Meeresluft tut so gut!

 

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