Was wir essen wenn wir unterwegs sind

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Hofladen in Étel

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Riesenkürbis

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Kürbisfamilie

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Rote Beete, eine alte Sorte

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Rote Beete, ganz besondere Farben

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Fischgeschäft in Étel

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Wochenmarkt in Quiberon

Die Frage lässt sich einfach beantworten. Genau so wie zu Hause, sogar besser, wobei sich besser auf die Versorgungslage bezieht. Wir haben keine Lust uns Vegetarisch oder Vegan einengen zu lassen, das riecht uns zu sehr nach Zwängen. Ausgewogen soll es sein, mit immer weniger Fleisch und wenn dann wirklich gute und ausgesuchte Sachen. So langsam bekommen wir einen Riecher dafür wo es gute Qualität gibt. Hier in der Bretagne brauchen wir nur auf einen Markt zu gehen und finden auf Anhieb meist mehrere Producteure, Gemüsebauern, die oft sogar das Zeichen aus kontrolliertem Ökoanbau tragen. Auch wenn sie es nicht tragen sollten ist die Qualität nicht schlechter. Bei Yves und Gwénola in Kernavest zum Beispiel. Ihr Betrieb hat dieses Label nicht aber wenn wir uns die Felder ansehen dann ist alles klar und passt auch zu ihrer Aussage das sie keine chemischen Spritzmittel oder Dünger verwenden. Die Frage warum sie das Ökolabel nicht tragen ist leicht zu beantworten, sie haben keine Lust auf den ganzen bürokratischen Kram. Sie brauchen es auch nicht, denn die Kunden kommen in Scharen zu ihnen. Es ist das Gute Gefühl und der hervorragende Geschmack der Überzeugt. Einmal in der Woche ist auf ihrem Hof übrigens ein älterer Herr mit einem kleinen Stand der Geflügel und Eier verkauft. Um ihn herum hat er Bilder platziert auf denen sein Federviech abgelichtet ist und zeigt uns wie sie leben. Wir essen so gut wie nie Geflügel, aber das hier ist wirklich eine Ausnahme Wert und zeigt ganz deutlich den Unterschied zum billigen Supermarktangebot. Der Preis ist im Vergleich hoch aber der Genuss ist es allemal wert.
Wenn es geht kaufen wir auch nicht nur einmal in der Woche ein, sondern täglich. Das ist dann einer unserer Spazierwege oder auch Radtour, je nach dem wie weit der Laden entfernt ist. Zwanzig Kilometer, oder auch mal fünfzig kommen da schon mal zusammen. Auch scheuen wir die großen Einkaufszentren, die sind nicht billiger und auf keinen Fall haben sie ein besseres Angebot als der Supermarkt im Ort, und so stärken wir das lokale Angebot auch als Tourist etwas. Einen Lidl steuern wir nur noch wegen der Brötchen an da das französische Brot für Norddeutsche doch etwas zu luftig-nichtssagend ist. Ja, es gibt auch französische Bäcker die besseres Brot backen aber meist kann man es nur mit einer Bandsäge bearbeiten.
Für uns ist das Essen besorgen und bereiten ein ganz entscheidender und wichtiger Faktor im Tagesablauf und nicht nur lästiges Beiwerk das mal so nebenbei erledigt wird.

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2 Kommentare zu Was wir essen wenn wir unterwegs sind

  1. Iduna Bergert sagt:

    Hallo Hans,
    ich bin immer wieder begeistert über das wie und was Du schreibst. Vielleicht wird das ja irgendwann mal eine Reisebeschreibung als Buch.
    Die Beschreibung zum Bio finde ich auch gut. Denn auch hier haben sich inzwischen Konzerne profiliert, den ich nicht mehr als LIDL und Co über den Weg traue. Ich versuche auch ganz viel von kleinen Höfen zu kaufen.
    Mach weiter so. Ich finde es klasse.
    Liebe Grüße auch an Heike,
    Iduna und Hartmut.

    • Hans-Herbert Kahl sagt:

      Danke liebe Iduna,
      ja vielleicht wird mal ein Buch daraus aber ich glaube ich bin viel zu gerne an der frischen Luft um ein Buch zu schreiben. 🙂

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