Weiter in den Süden Frankreichs

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Auf der Nationalen

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Unser Übernachtugsplatz in Orbagna

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Irgendwo

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An der Rhone

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Das Kernkraftwerk Tricastin

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Typisch französische Monsterhecke mit typischem, überaus breitem Fußweg

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Platanenallee

Pont à Mousson, bei uns jetzt Kanaldeckeltown, haben wir hinter uns gelassen und weiter geht es gen Süden auf den Nationalen, die bei uns den Bundesstraßen entsprechen. Die Fahrt ist nicht weiter spektakulär und wir steuern einen Stellplatz an, der etwas abseits liegen soll. Die Straße ist verdammt eng und die entgegenkommenden PKW drücken sich jedes mal irgendwo rein. Blöd ist das die Banketten vom ewigen Regen total durchweicht sind und wir aufpassen müssen da nicht rein zu rutschen. Also kehren wir nach ein paar hundert Meter einfach wieder um und fahren auf einen Platz an dem wir bereits vorbeigekommen sind. Er ist nicht besonders schön, aber riesig groß und außer uns stehen dort noch zwei LKW’s.
Abends fängt es dann an zu regnen, wie es vorausgesagt war. Wir gehen natürlich auch die Gegend erkunden und schlendern in das Dorf Orbagna, eher eine kleine Häuseransammlung, aber ein tolles altes Waschhaus und viele Brunnen liegen an unserem Spazierweg. Letztendlich kommen wir an das Ende einer Straße und es geht dort nur ein Fußweg weiter. Wir kehren um, denn der ist uns viel zu schmodderich, außerdem habe ich Sandalen an, das würde nasse Füße bedeuten und das mag ich überhaupt nicht! Die einzigen Menschen die wir treffen sind Hundeleute, die zum Gassigehen draußen sind. Wir verbringen in Orbagna eine tolle Nacht und am Morgen geht es weiter.
Etappenziel sollte Loriol sein. Mittlerweile haben wir Lyon hinter uns gelassen und fahren an der Rhone entlang. Die ersten Kilometer versuchen Schilder die LKW über 3,5T bzw 6T auf die Autobahn zu lotsen. Wir ignorieren sie einfach. LKW ist unser Wohnmobil ja schließlich nicht. 😉 Es regnet übrigens die ganze Fahrt über, nicht viel aber stetig. Loriol passieren wir mit langen Gesichtern, weil wir nichts zum übernachten finden und landen auf einem großen Parkplatz vor Montelimar. Ich hab das Gefühl das der Parkplatz nicht gut ist und Heike geht es genau so. Außerdem ist es sehr laut. In Montelimar soll es einen Stellplatz in der Nähe eines Supermarktes geben den wir ansteuern. Fünf Wohnmobile stehen dort schon neben dem Weg weil man sich auf die Parkbuchten kaum trauen kann weil sie so aufgeweicht sind. Wir drehen eine Runde auf dem Platz und stoßen rückwärts mit einem unguten Gefühl in eine Parkbucht. Der Untergrund ist zwar fest, aber die oberste Schicht ist schmodderig.
Montelimar ist übrigens die Nougatstadt Frankreichs. Überall gibt es Geschäfte in denen man das edle Zeuchs bekommt. Witzigerweise ist das französische Nougat weiß, wir kennen nur das braune Nougat. Gekauft haben wir natürlich nichts, denn Nougat macht süchtig! 🙂 Vom Stellplatz aus ist es nicht weit in die Stadt, entweder man geht oben am Chateau den anstrengenderen Weg oder unten rum an der lauten Straße. Vom Chateau aus haben wir einen tollen Ausblick über Montelimar, auf die Rhone und das nahebeiliegende KKW Tricastin mit den dampfenden Kühltürmen.
Auch hier schlafen wir sehr gut und am nächsten Tag erledigen wir noch Einkäufe und wir „schmieren“ unser Wohnmobil aus der völlig durchnässten Parkbucht.
Es regnet nicht mehr und der Süden Frankreichs zeigt sich uns mehr und mehr. Die typischen Häuser, Oliven und Orangenbäume und die Südfranzosen. Ganz genau wissen wir noch nicht wohin die Reise geht, entweder nach Remoulins, nahe dem Pont du Gard oder nach Avignon. Wir entscheiden uns für Avignon. Es ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung!
Im nächsten Beitrag geht es weiter mit der Papststadt Avignon bis
bald….

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