Wieder am Mittelmeer

LasNegras003_002

Große Wellen nach dem Regen

SanJuandelosTerreros003_001

Traumwetter unweit von Aguilas

SanJuandelosTerreros003_002

Eine kleine Traumbucht

LasNegras003_001

So sieht es in einer Rambla aus nach dem das Wasser abgeflossen ist

LasNegras003_003

Käffchen schlabbern am Mittelmeer

LasNegras003_004

Riesenwellen bei Las Negras

Es ist eine tolle Strecke von der Finca-Caravana bis nach Aguilas. Wir fahren keine Autobahnen, sondern nur Nebenstrecken über Yecla, Yumilla, Calavaca de la Cruz, Lorca, bis nach Aguilas. Am schönsten ist es zwischen Lorca und Aguilas, an der Stelle, an der sich das Mittelmeer vor uns ausbreitet, als wenn es am Rand der Küste steil bergab geht.
In Aguilas wundern wir uns das wir so wenige Wohnmobile sehen, denn normalerweise brummt hier immer das Leben. Der Grund ist schnell gefunden, um Aguilas herum stehen an den beliebten Plätzen Schilder mit diversen Gesetzen und einer Androhung von bummelig 1000 Euro Strafe. Alle Plätze sind gefegt leer. Auf dem neuen offiziellen Platz an der Tankstelle steppt der Bär, es ist uns dort zu voll und an unserer geheimen Stelle haben Deppen haufenweise Müll entsorgt. Also fahren wir weiter und hinter der Grenze Murcia / Andalusien scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Wir bleiben zwei Tage auf einem Platz mit Meerblick und Meeresrauschen um dann doch weiter zu fahren. Es wird uns zu voll und es wird mal wieder auf den Stühlen, direkt vor den auf Keilen stehenden Wohnmobilen, herumgelungert. Lange wird es nicht gut gehen. Die Bäckersfrau, die die auch in Vera kommt, erzählt uns das die Guardia Civil gerade ausgefegt hat. Wir wollen sowieso am Donnerstag zum Markt in Carboneras sein und ergattern in der City immer einen Parkplatz am Abend vorher, nicht schön aber gut gelegen und es ist sowieso Regen angesagt, für den Markttag sogar um die 30 Liter.
Es kommt aber anders, in der Nacht gibt es viel Regen und zur Marktzeit bleibt es fast trocken. Wir treffen hier unseren Freund Pedro beim Santero, unserem Stammcafé, zu einem Café con leche und einem Tostada tomate bevor wir uns in das Gewühle stürzen. Eigentlich hat sich auf dem Markt seit einem Jahr nichts verändert, nur das die Marktleute bei den kalten Temperaturen absolut keinen Bock haben. Wenn sie mit dem aufbauen bis Mittags fertig sind soll mich das Wundern. Die marokkanische Olivenfrau ist gar nicht erst gekommen… Mañana (Morgen) halt….
Anschließend fahren wir zu dem Parkplatz am Mesa Roldan, hier stehen wir immer alleine, warum der Platz immer leer ist wissen wir auch nicht. Wir können hier schön zum Mirador de la Playa de los Muertos und zum Mesa Roldan hoch wandern. In der Nacht regnet es immer wieder anhaltend und am nächsten Tag ist es nicht anders. Wir beschließen das wir uns den Wohnmobilplatz bei San José de Cabo de Gata anschauen, weil wahrscheinlich alle anderen Plätze abgesoffen sind. Die Idee haben anscheinend auch viele Andere und der Platz ist fast voll und uns gefällt das Ölsardinenfeeling überhaupt nicht. Außerdem kann man hier, außer vielleicht Radfahren, nichts weiter machen. Der Platz ist umgeben von Gewächshäusern und liegt an einer viel befahrenen Straße, eine Traumlage. Wir beschließen also nach Las Negras zurück zu fahren um dort auf dem Camping einzuchecken. Hier haben wir unsere Ruhe, wir können viel wandern und im Ort Kaffee schlabbern und Tostadas müffeln.
Heute, am Sonntag ist es den Tag über das erste mal seit Mittwoch fast trocken geblieben und es ist viel milder geworden. Die Natur schießt jetzt aus dem Boden und überall wird es richtig Grün, wo sonst nur tristes, staubiges Grau vorherrscht.
Wir freuen uns hier zu sein!

Dieser Beitrag wurde unter Spanien 2017 abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.