Am Strand und oben drüber

Ich schließe die Augen und höre nichts
Meine Gedanken verblassen
Ich werde Eins mit der Erde
In mir kehrt die unendliche Ruhe ein
Diese unendliche Ruhe
die in ein fernes Glücksgefühl gipfelt
Ich höre nichts
Ich sehe nichts
aber ich spüre Alles

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Der Blick auf’s Mittelmeer

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Auf dem Weg zum Supermarkt

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Tir Na N’Og in der Sonne

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Hier wachsen die Bonsches sogar an den Bäumen

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Bananen

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Sandsturm!

Heute ist endlich mal wieder ein Tag an dem ich wieder so richtig zu mir finde. Ich bin auf einen Hügel gegangen und habe ganz alleine mit mir den Blick in die Ferne schweifen lassen, weit übers Meer hinaus und auch weithin zu den Bergen und noch ein Stückchen da hinter. Wilde weiße Schaumkronen tanzen auf dem Meer und mächtige Wolken entspringen dem nahen Gebirge. Nur der Wind zerrt an mir. Sonst ist nichts hier oben außer einem Kaninchen das schnell in seinen Bau verschwindet. Die Landschaft gibt kaum Farben im grellen Sonnenlicht preis. Ich genieße den Duft des Landes hier oben, der wilde Rosmarin versprüht seine Herrlichkeit. Ich gehe auf einem holprigen Weg und tauche in die Schatten des Hügels, mir wird kühl und der Wind zerrt noch mehr an mir. Langsam komme ich wieder unten in der Wirklichkeit an.
Es ist eine warme Nacht gewesen, wie selten im Hochsommer da oben bei uns zu Hause. Der ablandige Wind bringt unser Wohnmobil wieder einmal mächtig ins schaukeln und durch alle Ritzen dringt der Staub des trockenen Landes ein. Wir wollen einen kleinen Spaziergang machen, eine Runde zum Meer, denn wir sind doch ein ganzes Ende von der Küste entfernt. Es wird ein sehr ausgiebiger Spaziergang, eine mächtige Runde die uns erst nach der Mittagszeit wieder am Wohnmobil erscheinen lässt. Die Promenade ist leer, der Strand ist ebenso leergefegt, genau so wie die Straßen. Wir treffen kaum auf Menschen oder Autos. Eine schöne Ruhe umgibt uns und am Strand gurgeln die Wellen schwer gegen den ablandigen Wind. Wir biegen die große Straße vom Strand weg ein. Wir gehen entlang der vielen leerstehenden Häuser und malen uns aus wie es hier wohl im Sommer zu geht. Die Häuser enden und wir schlendern über den riesigen Kreisel in die Straße ein die nach ein paar Metern gesperrt ist und wo der Wohnmobilstellplatz ist. Äußerst zufrieden und kaputt öffnen wir die Tür und sind wieder zu Hause.

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