Badetag

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Das Meer ruft!

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So tolles Wetter!

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Tir Na N’Og auf dem Campingplatz

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Weite, das mag ich!

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Der Strand am frühen Morgen

Heute ist wohl der wärmste Tag der Woche, jedenfalls wenn man den Wetterfröschen glauben schenken darf.
Wir machen uns also früh aus dem Staub, denn es ist Mittwoch, und Mittwochs hat unser allerliebster Lieblingsgemüsehöker auf.
Blöd aus der Wäsche geguggt haben wir als die Schranke vom Camping keinen Muckser machte. Ist die Chipkarte etwa defekt? Eine nette Wohnmobilbesatzung, die auch gerade herausfahren möchte, würde uns mit ihrer Chipkarte herein lassen. Allerdings könnte es auch nicht funktionieren weil man wohl erst raus fahren kann wenn man vorher rein gefahren ist. Verstanden? Jedenfalls machte es bei mir klick und ich schleppe, den neben dem Empfangshäuschen

liegenden, Fahrradträger auf die Induktionsschleife vor der Einfahrtsschranke, schwupps und sie geht auf als Heike die Chipkarte vor das Lesegerät hält. Jetzt funktioniert es auch auf der Seite zum heraus fahren. Wie kam’s? Als wir das erste mal auf den Camping fuhren ließ uns außerplanmäßig eine Frau der Gemeinde auf den Platz, weil der Campingobermuffti wohl verhindert war. Die Chipkarte bekam Heike erst am Abend. Wir waren also laut Chipkarte noch gar nicht auf den Camping gefahren. Also können wir auch nicht herunter fahren! Technik die manchmal doof aber logisch funktioniert.
Wir parken in Saint Julien direkt unterhalb des Großparkplatzes, auf dem unser Freund Klaus arbeitet, der aber ausgerechnet heute nicht dort ist. Von hier aus geht es mit dem Fahrrad nach Kernavest und die Satteltaschen werden prall mit Grünzeugs gefüllt. Wir gönnen uns auch einmal ein Hühnerbein aus Ökohaltung das hier auch auf einem kleinen Stand verkauft wird. Nach dem Grünzeuggroßeinkauf schauen wir zum Campingplatz Le Rohu runter. Er ist noch sehr voll und an einen Platz in erster Reihe ist nicht zu denken. Das Wetter ist herrlich und der Wind kommt hier direkt mit etwa vier Beaufort direkt vom Meer, welch eine tolle und herbe Luft! Wir biegen kurz vor Plouharnel auch einmal zum Sable Blanc ab und schlendern über den Campingplatz. Hier werden wir vor dem Wochenende wohl hin wechseln.
Zu Hause angekommen schieben wir uns Tomaten, rote Bete, Zuchini, Gurke, Möhren und Radieschen rein und erholen uns von dem harten Tagewerk.
Nach dem Ausruhen, sprich Mittagsschläfchen und Kamillentee, geht es a la Playa. Ich habe den Strand von Kerhillio noch nie so voll gesehen. Es scheint so als wenn ganz Morbihan (franz. Departement) am Strand versammelt ist. Es täuscht aber, denn auf die Weite verteilt es sich. Das Wasser ist herrlich warm aber in der Sonne liegen ist nicht, das wäre dann zu viel und meine arme Nase würde dann wohl richtig gar werden.
Morgen sollen wir nur 22 Grad und strammen Westwind bekommen, das bedeutet frische Atlantikluft wie wir sie mögen!

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