Lorient

Lorient Avenue de la Perrière

Lorient, bretonisch An Oriant, der Name klingt nach Orient, und so ist es auch. Lorient ist früher ein ganz wichtiger Einfuhrhafen für die kostbaren Güter aus dem Orient gewesen.
Leider wurde Lorient im 2 Weltkrieg von den deutschen Besatzungsmächten zum U-Bootstützpunkt ausgebaut. Zum Ende des Krieges wurde es dann fast völlig von den Alliierten zerstört. Bis auf den U-Boot Bunker, seine 6m starke Betondecke hat jeder Bombe getrotzt. So wurden sie nach dem 2 Weltkrieg von der französischen Marine wiederum für ihre U-Boote genutzt. Erst seit einigen Jahren dürfen auch ausländische Touristen die Bunkeranlagen besichtigen und es wird nur noch zivil genutzt unter anderem für die Segelfreunde. Es haben sich zahlreiche Firmen dort angesiedelt, vom Bootsbauer bis hin zum Segelmacher. Im Zentrum steht das französiche U-Boot Flore, das zum U-Bootmuseeum gehört und auch besichtigt werden kann.

Architektonisch hat Lorient wenig zu bieten, hat aber durch seine jugendliche Ausstrahlung und ihre vielen Pubs seinen eigenen Charme.

Anfang August steht Lorient eine Woche im großen Rampenlicht, dann nämlich findet hier das Festival Interceltique de Lorient statt. Es treffen sich Musiker aus den keltischen Ländern Schottland, Irland, Wales, Ile of Man, Cornwall, Galizien, Asturien und natürlich aus der Bretagne.

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