Bretonische Wetterverhältnisse

Es begann vorgestern, das Wetter war um draußen zu sitzen, also holte ich die Campingstühle und den Tisch raus. Seit dem regnet es, zwar nicht ununterbrochen aber so, das wenn die Wäsche an der Leine fast trocken ist, es wieder los geht. Also pures  Bretagnewetter.
Gestern war Markttag in Plougasnou, ein himmlisches Vergnügen für Gemüseliebhaber. Sage und schreibe drei Biostände in dem kleinen Kaff! Wir decken uns wie üblich für gefühlte hundert Jahre ein und radeln die knappen fünf Kilometer vollbepackt bergauf und bergab wieder zum Campingplatz zurück.
Heute Morgen schwinge ich mich auf das Fahrrad mit dem Ziel Pointe de Primel, also genau gegenüber von Le Diben. Als ich am Schiffsfriedhof vorbeikomme vermeldet meine kleine Hosentaschenkamera das die Akkus leer sind, mist also muss das Smartphone herhalten. Das Kap ist ganz lustig gelegen mit dem alten Zöllnerhaus und was man nicht sieht wenn man nicht direkt da vor steht ist das die Spitze der Point de Primel eine Insel ist die nur durch eine steile Felsspalte getrennt ist. Der Nachmittagsspaziergang führt uns an die westliche Küste mit Blick auf Roscoff mit schroffen Felsen, sandigen Buchten, massen an Brombeergestrüpp und bunten Blüten wie den Hortensien.

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