Die Menschen sehen nicht mehr die Gaben der Natur

Dort hinten am Pointe de Penhir tobt das Leben

Dort hinten am Pointe de Penhir tobt das Leben

Brombeeren in Massen

Brombeeren in Massen

Toll, Schlehen und Flechten

Toll, Schlehen und Flechten

Wir sind heute, am späten Nachmittag losgezogen um die Schätze der Natur zu finden. Gerade dieses Jahr sind sie so reichhaltig wie selten. In einem Feldweg schweift mein Blick auf die Küste und das Kreuz des Pointe de Penhir. Es ist ein magnetischer Anziehungspunkt fast wie der Pointe du Raz. In Scharen pilgern die Menschen dorthin, bestaunen den Ausblick und verabschieden sich wieder um zur nächsten Attraktion zu hetzen. Nur Wenige kommen zur Ruhe und nehmen die Magie dieses Ortes auf. Aber auch sie werden weiter ziehen ohne die wahren Schätze rechts und links des Weges wertzuschätzen. Nur ein paar von den Alten treffen wir hier wo es ganz ruhig ist ohne Motorenlärm und ohne Gebrabbel und Geschrei. Wir sammeln das Gold des Herbstes dieser Gegend, die Brombeeren, und wir natürlich auch die grünen Gaben wie Brennessel, Sauerampfer, Löwenzahn und Spitzwegerich für unseren täglichen Smoothie.
Die Menschen verlernen die Gaben der Natur wertzuschätzen, stattdessen wird der einfachere Weg in den Supermarkt gewählt und zweifelhaftes Zeugs in den Einkaufswagen geschmissen.
Schade

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