Einen Tag mal nichts tun oder auch die Seele richtig baumeln lassen

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Bretonische Pannenhilfe an einem Fiat

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Urlaub im Knast?

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In der Rambla

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Fischeridylle

Wir haben die letzte Zeit eindeutig zu viel gemacht und brauchen mal etwas Ruhe. Also nicht in der Gegend herumpirschen und nach irgendwelchen weit entfernten Zielen streben. Am Strand sitzen, Qi Gong machen, wieder am Strand sitzen und den Wellen lauschen, in die Ferne blicken, die Sonnenstrahlen auf der Haut spüren und die Gedanken Gedanken sein lassen. Es war herrlich entspannend und trotzdem sind wir doch noch so etwa 5 bis 6 Kilometer gelaufen. Am schönsten ist es in der Rambla hinter dem Campingplatz bis zur Straße, denn dort sind jetzt so viele Blumen am blühen, auch wenn es für norddeutsche Augen etwas mager aussehen mag. Kurz vor Mittag kommt ein junger Mann bei uns an und vesucht uns zu verklickern ob wir eine 13er Nuss mit Ratsche haben, denn er möchte die Glühkerzen im Motor rausschrauben, sein altes Fiat Wohnmobil wollte nicht anspringen. Jedenfalls haben wir eigentlich nur eine Kerze raus und wieder reingeschraubt und die Möhre läuft wieder, warum wissen wir auch nicht. Das Beste ist aber an der Geschichte das sie ein 56er Kennzeichen haben, 56 steht für Morbihan, also sind es waschechte Bretonen aus der Nähe von Rennes. Wir klönen noch eine längere Zeit bei einem handfesten bretonischen Kaffee. Es sind richtig tolle junge Menschen, freundlich, gut drauf und weltoffen!
Wow, und es ist schon längst wieder dunkel, wir haben nicht so viel gemacht und sind trotzdem hundemüde.

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