Einmal Cigarrones und zurück

Orgiva011

Der Olivenbaum und die Brücke

Es ist viel zu dunkel als der blöde Wecker klingelt, dabei sollte er so früh bimmeln. Wir beschließen, ohne ein Wort darüber zu verlieren, noch etwas liegen zu bleiben, zu mindestens bis wir etwas sehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns gleich auf den Weg am Rio Guadalfeo entlang flußaufwärts Richtung Los Tablones und weiter nach Cigarrones. Als wir am Flußbett angekommen sind erkennen wir nichts wieder, alles hat sich seit der großen Flut vor vier Jahren total verändert. Irgendwie laufen wir auf den Pisten die hierhin und dahin führen etwas planlos umher. Die große Mauer auf der wir gehen ist uns vor fünf Jahren überhaupt nicht aufgefallen. Die große Flut muss enorme Mengen Geröll verschoben haben. Zum Glück sind auch fast alle Gruben weggespült die die Gemeinde 2009 hat ausbaggern lassen um das Festival Dragon zu verhindern, das jetzt regelmäßig in Santa Fé bei Granada stattfindet. Es leben immer noch viele Aussteiger hier, zumeist Engländer und von einer Frau erfahren wir das Andy und Carroll hier immer noch Biogemüse anbauen und das Tony in England lebt und nur im Oktober hier mal vorbeischaut. Es geht ihnen allen also gut! Wie immer genießen wir die Natur, das durch den Fluß waten, die vielen Pflanzen und den Duft der vielen Kräuter. Als wir Mittags wieder zu Hause ankommen sind wir kaputt, die Sonne hat eine immense Macht und es ist verdammt heiß. Irgendwie habe ich das Gefühl einen Sonnenstich zu haben, obwohl ich ein Tuch auf der Birne hatte.
Es ist wieder ein toller Tag gewesen den wir aus vollen Zügen genossen haben. Was haben wir alles erlebt!

 

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