Friede sei mit Euch!

Kerzen

Welch kraftvolle Worte!

Wenn ich diese Worte höre, fühle ich mich so getragen und beschützt!
Frieden und Freiheit ist neben meiner Gesundheit für mich das Wichtigste und ich denke, dass viele von euch mir zustimmen.


Schaue ich in unsere wunderbare Welt hinaus, wird mir Angst und Bange. Oft fühle ich mich dann besonders hilflos, denn ich habe nicht wirklich eine Idee, was ich kleiner Mensch alleine für unser aller Frieden tun kann.

Berliner Mauer
Berliner Mauer und der Todesstreifen

Vor einiger Zeit hat Pfarrer Jens Schmidt von unserer altkatholische Kirche auf Nordstrand einen besonderen Friedensgottesdienst ausgerichtet, zum Gedenken an die schreckliche Zeit des Mauerbaues in Berlin am 13.August 1961.
Für Hans und mich war sofort klar, dass wir bei diesem Gottesdienst unbedingt dabei sein möchten.


Vielleicht hört sich das für den einen oder anderen etwas komisch an. Was hat der Mauerbau mit unserer heutigen Zeit zu tun und was bringt es überhaupt sich mit anderen Menschen zu diesem ganz speziellen Friedensgottesdienst zu treffen?

Mahnende Kreuze


Ich bin der Meinung, dass das Thema Mauerbau top-aktuell in unserer Zeit ist.
Wir bauen doch alle ständig Mauern, angefangen mit energetischen Mauern um uns herum, wir verschließen unsere Herzen und lassen keinen mehr an uns heran, um nicht verletzt zu werden. Wir sind Einzelkämpfer geworden und nicht mehr beziehungsfähig. und das bezieht sich nicht nur auf unsere direkte Partnerschaft sondern zeigt sich doch auf allen Ebenen.
Auch im Mauerbau aus Beton und Stahl sind wir Menschen sehr gut. Wir schließen unsere Grenzen und wollen uns abgrenzen.
Ist dass das was wir wollen?
Macht uns das glücklich?
Oder sind wir überhaupt in der Lage als Einzelkämpfer zu überleben?
1981 hat Udo Lindenberg dieses wundervolle Antikriegslied gesungen:

Wozu sind Kriege da.

(Der Link führt zu dem offiziellen Video auf You Tube, ihr verlasst also unsere Website)

Ich persönlich glaube ja, das das nicht möglich ist. Dafür gibt es viele Gründe, aber das wird vielleicht einmal ein anderes Thema.

Ich bin sehr froh, dass ich bei diesem ganz speziellen Friedensgottesdienst, der auch sehr meditativ war, dabei sein durfte, denn in dieser Zeit fühlte ich mich absolut verbunden mit allen Menschen, die mit der gleichen Absicht in diese schöne Kirche gekommen sind. Frieden zu fühlen, ist etwas ganz anderes, als nur darüber zu reden.

Es hat mich doch sehr gewundert, dass so wenig Menschen bei diesem Gottesdienst dabei waren, wo ist doch so ein wichtiges Thema ist.

Ich habe schon immer an den Frieden geglaubt

Ich wünsche mir viel mehr Friedensgottesdienste oder Friedensmärsche. Für unseren Frieden etwas zu tun, hat eine ganz andere Qualität als gegen den Krieg zu demonstrieren. Man muss sich nur einmal in die verschiedenen Situationen hinein fühlen.

Die Predigt von Jens Schmidt hat mir sehr gut gefallen und auch die stillen Momente dazwischen, wo jeder Gelegenheit hatte, sich in bestimmte Aussagen und Bilder hinein zu fühlen.

Auch das Stück Berliner Mauer, das Pfarrer Jens Schmidt mitgebracht hatte, einmal zu berühren und sich hinein zu fühlen, war wirklich etwas Besonderes.

Natürlich haben wir auch wundervolle Friedenslieder gesungen und jeder hatte die Gelegenheit eine Friedenskerze anzuzünden. Alles in einem, waren es wieder besondere Rituale, die mein Herz sehr berührt haben.

Ich wünsche mir, das es keinen Grund mehr geben möge, Friedenslieder zu singen.
Leider ist das Thema Frieden und Mauerbau gerade jetzt wieder sehr aktuell.

Lasst uns in den Frieden ziehen!

Wenn ihr den Link anklickt verlasst ihr unsere Website und gelangt zum offiziellen Video von Udo Lindenberg auf YouTube

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