Frische Orangen und große Wellen

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Wochenmarkt in Santa Pola

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Klamottenberge

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Gegensätze

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Mazarron

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Der heutige Blick aus dem Küchenfenster

Wir machen uns recht früh auf, denn wir wollen zum Wochenmarkt und danach dann von Ollis Wohnmobilplatz in Santa Pola aufbrechen. Wir rauschen mit dem Fahrrad an der belebten Straße auf dem Radweg Richtung Stadt und kommen ganz automatisch zum Marktplatz. Den Autos zu schließen muss dort die Hölle los sein, aber viele Stände sind noch beim Aufbau und es ist recht übersichtlich. Wir gehen langsam die Wege zwischen den Ständen auf und ab aber uns interessiert eigentlich nur Obst und Gemüse so richtig. Ich frage mich was die mit den ganzen Orangen machen die auf jedem Stand angeboten werden. Die Preise sind himmlisch und wir könnten Wagenweise wegschleppen, aber es muss ja auch noch aufgegessen werden können.
Nachdem wir uns satt gesehen haben machen wir uns an das packen, Wasser bunkern, Klo ausleeren usw. Nachdem wir uns ganz herzlich von Olli verabschiedet haben und die Straße entlang rollen merken wir das wir noch gar nicht unser Etappenziel festgelegt haben. Wir halten also noch einmal an und schauen was an dem Resttag so machbar ist. Als Ziel wählen wir Mazzarón etwas westlich von Cartagena. Hier finden wir einen tollen Platz und machen erst einmal ein kleines Mittagsschläfchen. Danach erkunden wir den Strand. Die Wellen sind für das Mittelmeer sehr heftig, wir hatten ja auch wirklich eine ganz deftige steife Brise. Die Luft ist salzgeschwängert und dunstig. Es tut so gut diese herbe Meeresluft einzuatmen. Wir erfreuen uns an den Wellen und den Surfern die die Wellen über alles lieben und sie voller Freude abreiten. Wir schauen ihnen lange zu. Aber auch hier bietet sich uns das übliche spanische Küstenbild: Hochhäuser, Bauruinen und Straßen die voll erschlossen sind, sich aber nichts rührt, anscheinend schon seit Jahren nicht!
Jetzt schaukelt unser Wohnmobil wieder einmal im Wind und wir sind hundemüde.

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