Im Pays Bigoudien

Wir sind im Pays Bigoudien, im Bigoudenland, wie wir es nennen. Das Pays Bigoudien ist ist bekannt für die ultrahohen Spitzenhäubchen mit denen dort die alten Omis rum laufen sollen. In Original, also auf der Straße haben wir sie noch nie getroffen, geschweige denn Oma auf dem Fahrrad, in der Ente oder mit der Schubkarre in dem der Göttergatte sturztrunken nach Hause gekarrt wird. Sie ist auch bekannt durch Mam Goudig.
Die Küste ist für die Bretagne untypisch und der feine Sandstrand zieht sich von dem Surf und Kitespot Pointe de la Torche bis nach Plozevet hin um dort schließlich in die Felsküste der Sizun Halbinsel zu überzugehen. Das direkte Hinterland ist oft sumpfig und realativ flach. Ideal zum Radfahren. Besonders bekannt ist die Chapelle de Tronoan mit ihrem für diese Gegend typischen Calvaire. Für uns ist es dort zu rummelig und wir besuchen lieber die verfallene Kapelle Chapelle de Languidou. Leider ist es mit dem Wohnmobil nicht einfach im Pays Bigoudien ein Plätzchen zu finden und so bleiben wir nur für zwei Nächte.

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