Ja aber wie ging es dann richtig los?

Als ich Hans 1976 kennen lernte, hatte er mit Camping nichts zu tun.
Aber warum nicht? Ganz einfach, er kannte es nicht von zu Haus.
Zu der Zeit hatten meine Eltern wieder ein Wochenendgrundstück auf der Rader Insel. Das war ein Traum dort, ein herrliches Gelände, direkt an der Eider, ohne Strom und Wasser. Man kannte die Nachbarn und verstand sich gut. Ab und zu war Hans auch dort und wir durften mit dem Paddelboot von einem Nachbarn auf der Eider rumfahren. Alles spielte sich draußen ab unter einfachsten Bedingungen. In den Wohnwagen ging es nur bei Regen.
Später schenkte mein Vater uns dann sein Zelt, ein schönes Baumwollzelt mit Gummiboden, stabil und regendicht.
Irgendwann im Sommer wollten Hans und ich zelten. Das Wetter war in Deutschland total schlecht. Wir beschlossen nach Frankreich zu fahren. Unseren Eltern haben wir allerdings erzählt, wir fahren in den Harz.☺.
Das war eben das Einfachste. Wir genossen es so unterwegs zu sein, ohne richtigen Plan wo genau hin. Wir hatten keine Landkarte, einfach nichts!
Am schönsten war es abends im Zelt zu liegen, das Meer zu hören oder auch einmal einen Regenschauer, der auf das Zeltdach prasselt. Es war einfach nur schön im Schlafsack auf der Luftmatratze zu liegen.
Ziemlich zeitgleich hatten wir auch einen R4 Kastenwagen, den wir schön mit Teppichen verzierten. Da konnten wir auch drin liegen und haben viel unternommen. Einmal waren wir zu viert in Amsterdam und haben auch eine Nacht alle dadrin gepennt.
Wir liebten dieses Auto sehr und sind damit auch zu unserer Hochzeit gefahren.

Unser Renault 4 Kastenwagen mit Hochzeitsschmuck

Unser Renault 4 Kastenwagen mit Hochzeitsschmuck

Dieser Beitrag wurde unter Gedanken veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.