LiFePo4, was ist das denn schon wieder?

https://blog.ja-woll.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/07/SAM_3978_800.jpg

LiFePo4 Akku und das BMS

Man sollte ja annehmen das bei einem Elektriker strommäßig alles so fließt wie es sollte. Weit gefehlt!
Es gibt ja den bekannten Strom, der aus der Steckdose, jeder kennt ihn und jeder weiß ihn zu schätzen und dann gibt es den Strom im Wohnmobil. Das ist auch eine feine feine Sache, fast wie zu Hause aber doch irgendwie anders. Das Stromleben im Wohnmobil wird ja durch so tolle Sachen wie Solarmodule und Wechselrichter ganz easy, so denkt man. Mit den Wechselrichtern hat man sogar Steckdosen mit richtigem Saft im Wohnmobil, fast wie zu Hause. Nur wenn es dunkel wird, was ja in der Nacht meist so ist, möchte man ja gerade dann etwas Licht haben oder am Rechner etwas machen aber da ist es dann ja schlecht mit dem Ertrag der Solarpanel, weil wie gesagt, es ist dunkel. Kein Problem dann nimmt man sich einen anständigen Bleiakku, solche die man sowieso im Auto hat um die Karre zu starten oder so richtig was Spezielles, Akkus für Wohnstrom, ja so etwas gibt es. Nun haben diese sauschweren Teile aber allerhand Nachteile die ich hier gar nicht aufzählen möchte.

SAM_3980_800

BMS (Batteriemanagement)

Egal, wir hatten uns zwei schön große von diesen speziellen Wohnakkus angeschafft, in der Hoffnung das sie uns lange begleiten würden. Na ja das sie schon sehr früh die Grätsche gemacht haben hatte mich zuerst maßlos geärgert aber man steckt in diesen Kisten nicht drin. Wir brauchten also was Neues. Wie wäre es mit normalen Starterakkus, die sind zwar nicht optimal für diesen Zweck ausgelegt aber schön billig und wenn die hops sind dann gibt es Neue. Das fanden wir aber doof, weil wir eigentlich keine Wegwerftypen sind. Lange Rede kurzer Sinn, wir haben uns nach ein paar Wochen Besinnungspause dazu entschieden die modernste Akkutechnik in das Wohnmobil zu holen. So etwas wie im Smartphone drin ist aber größer und eine spezielle Variante. Ich hatte also mit Andre Bonsch von Amumot.de Kontakt auf genommen und ein paar Tage später war ein Paket da mit einem 90 Ah Lithium-Eisenphosphat Akku und einem Teil, dem Batteriemanagement, das braucht man damit es dem Akku auch immer gut geht.
Wen es interessiert, der möge bei Amumot.de nachlesen, dort findet ihr alle nötigen Info’s und noch viel mehr.

SAM_3982_800

Akku, Shunt und Trennschalter

Tja, es ist ein tiefer Griff in das Portemonnaie aber wir glauben das es sich gelohnt hat weil die LiFePo4, so heißen die Teile in Kurzform, haben fast nur Vorteile. Wenn ich bedenke das wir fast 80 kG Gewicht auf der Vorderachse eingespart haben, bekomme ich schon ein Grinsen im Gesicht.
Jetzt im Moment stehen wir in Büsum und haben herrlichstes Sommerwetter mit viel Strom von der Sonne, der Akku hat also fast nichts zu tun. Wir sind mal gespannt wie es wird wenn die Sonne sich rarer macht, die Tage immer kürzer werden und die ersten Eisschollen die Elbe hinunter treiben.

Dieser Beitrag wurde unter Bastelecke abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.