Mein Strandkorbgespräch

Strandkorbgespäch

Tja, was jetzt wohl kommt???

Bei uns auf Nordstrand wird ganz Vielfältiges und auch Ungewöhnliches für Urlauber und natürlich auch für Einheimische speziell in den Sommermonaten angeboten.

Ganz bei uns in der Nähe ist der Theresiendom und dort steht ein Strandkorb. Jeder der möchte, egal von welcher Konfession oder auch ohne, kann dort am Donnerstag Nachmittag zu Pfarrer Jens Schmidt kommen und die Fragen stellen, die er schon immer einmal einem Pfarrer stellen wollte.
Wenn mir jemand vor zwei Monaten gesagt hätte, das ich dort einmal hin gehen würde….. Das hätte ich mir nicht vorstellen können.
Jedoch sind Hans und ich durch eine nichtkirchliche Veranstaltung im Theresiendom auf die ungewöhnliche bunte Altkatholische Gemeinde mit ihrem ebenso ungewöhnlichen Pfarrer aufmerksam geworden.
Sofort war mir klar, da gehe ich einmal hin, zu diesem Strandkorbgespräch. Es war ein heißer Donnerstag und ich war ehrlich gesagt ein wenig aufgeregt, als ich in dem Strandkorb Platz nahm aber das war wirklich nur ein kurzer Moment.
Pfarrer Jens Schmidt hat meine Fragen gerne und mit ernsthaftem Interesse in einer ganz lockeren aber auch liebevollen Atmosphäre beantwortet.
Nach kurzer Zeit fühlte ich mich dort wohl in diesem ganz besonderen Strandkorb am Theresiendom.
Es hat mich so inspiriert das ich gleich ein zweites mal dort war und es wird auch nicht das letzte Mal sein.

Und für alle Zweifler…. Nein, das Strandkorbgespräch dient nicht dazu, um neue Schäfchen einzufangen, sondern einzig und allein um uns Mitmenschen etwas Gutes zu tun und um vielleicht ein klein wenig von der Toleranz und Vielfältigkeit der Altkatholischen Kirche mitzugeben.

Der Theresiendom auf Nordstrand
Der Theresiendom auf Nordstrand
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Vom Verdrehen und vom Lügen in den sozialen Medien

Ich war früh wach und konnte nicht mehr einschlafen, es half nichts also habe ich das Smartphone eingeschaltet um zu schauen ob heute Nacht wirklich eine Polarlichtwahrscheinlichkeit ist. Da es negativ war bin ich nach Facebook gewechselt und auf einen Post gestoßen der mich sehr ankratzt.
Hier einmal der Text:

An alle Klimaaktivisten

Ich bin Jahrgang 42 … 
und muss mir heute anhören, wir ruinieren der Jugend das Leben.
Ich muss Euch enttäuschen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.

Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz. Wir benutzen Milchkannen. Wir machten Buttermilch, Dickmilch und Quark aus fetter Vollmilch vom Bauernhof.
Wenn Kleidung nicht mehr brauchbar war, wurden alle noch verwertbaren Dinge wie Knöpfe oder Reißverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken oder als Putzlappen genutzt. 
Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet, um es wieder zu verwenden.
Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte.

Ich könnte noch mehr dieser Art der Nachhaltigkeit aufzählen,
stattdessen muss man sich von Neunmalklugen, die sich mit dem SUV zur Schule kutschieren lassen, alleine wahrscheinlich einen 20 x höheren Stromverbrauch haben als wir in unserer gesamten Jugend, sagen lassen, wir ruinieren ihr Leben. 
Wir hatten keine elektronischen Spiele, unser WhatsApp waren Zettel unter der Bank, wir verabredeten uns mündlich, Telefon gab es keines – das war für Notfälle gedacht.

Diese dämlichen Besserwisser wollen mir etwas über Umweltschutz erzählen, werfen ihre Kleidung nach 2 x tragen weg, produzieren Müll ohne Ende, verbrauchen seltene Erden und müssen immer die neuesten Geräte besitzen.

Auf Euren Demos lasst Ihr EUREN Müll, den wir Erwachsenen wegräumen, liegen und am Wochenende geht es zum nächsten Open Air Konzert zum Koma-Saufen, was es früher übrigens auch nicht gab.

So – und wenn ihr dann einmal so nachhaltig lebt, wie meine Generation gelebt hat, dann dürft IHR gerne streiken.

Aber nun muss mal gut sein. Arbeitet erstmal an Euch selbst.

Darf gerne weiter gesendet werden …

Text von G. etwas abgeschwächt übernommen…

Zum einen wird da ein vorhandener Text einfach kopiert und in die eigene Chronik eingefügt, nur das Geburtsjahr wird anscheinend angepasst. Und wer G. ist bleibt im Verborgenen.

In dem Text wird die heutige Jugend mit der Jugend des Erstellers des Beitrages verglichen. Das kann man machen und das mache ich auch gerne um Gestern und Heute zu vergleichen.
Jetzt wird aber doch wirklich der Jugend vorgeworfen das sie in einer Welt leben die WIR geformt haben. Es geht sogar so weit das sie als Besserwisser bezeichnet werden, nur weil sie eine eigene Meinung haben und sich die Freiheit nehmen ihre Eltern und Großeltern für ihre Taten zu kritisieren!

Entschuldigung aber so geht es nicht! Wir haben die Fehler gemacht, nicht die Kiddies, wir brennen den Regenwald ab, wir stecken die Kohle in die Rüstung und schüren den Krieg, wir bauen Mauern an den Grenzen und den Köpfen und wir schleppen den Plastikmüll nach Hause den wir in die gelbe Tonne stecken um das Zeugs über das Meer zu karren und in fernen Ländern dort zu entsorgen.
Warum haben wir das tolle nachhaltige Leben aufgegeben, warum stricken wir keine Bündchen mehr an, warum wischen wir unseren Arsch nicht mehr mit Zeitungspapier ab, warum bewahren wir das Geschenkpapier nicht mehr auf? Weil unsere Kinder das nicht wollen? Nein, weil wir bequem, faul und egoistisch leben!
Wer trägt denn die Verantwortung für die Welt in der wir heute leben, unsere Kinder?

Nein WIR!

Ich finde den Text einfach schäbig denn wir verleumden unsere eigenen Kinder und Enkelkinder, macht euch das einmal klar!

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Der Gedenkstein

Gedenkstein

Auf Nordstrand steht ein Gedenkstein ganz allein auf einer kleinen Warft.
Er soll den Opfern der zweiten groten Mandränke gedenken. Diese gewaltige Sturmflut zerstörte weite Teile der Uthlande und die Insel Strand gab es so nicht mehr danach. Es entstand Pellworm, Nordstrand und Lüttmoor (Nordstrandischmoor). Zwischen 8.000 und 15.000 Menschen sollen ihr zum Opfer gefallen sein.

Was meine Aufmerksamkeit aber auch erregt ist die Inschrift:

Lebe Deine Religion
Missbrauche sie nicht

Ich kann damit nicht so recht etwas anfangen aber irgendwie muß ich immer wieder daran denken.
Was ist denn jetzt meine Religion? Ich bin zwar getauft und auch konfirmiert aber das ist auch alles. Mit der Kirche, mit einer Religion hatte ich nie etwas am Hut. Das lag wohl auch an der Zeit in der ich aufgewachsen bin. Es war eine rebellische Zeit in der ich alles in Frage stellte.
Ich suchte, nein ich suche meinen eigenen Weg und vielleicht habe ich auch meine eigene Religion gefunden?
Deswegen habe ich wohl auch nie nach einer Religion gesucht?

Ich glaube die Religion besteht für mich aus ein paar einfachen Grundsätzen:

Liebe
Mitgefühl
Gerechtigkeit
Freiheit
Friede
Gleichheit
Dankbarkeit
Wertschätzung
Akzeptanz
Toleranz
……..

Wenn ich diese Grundsätze Lebe brauche ich ich dann noch eine Religion? Einen Glauben?
Der Glaube entsteht doch eigentlich nur aus dem was ich mir nicht vorstellen kann, das was unsere bekannten Dimensionen übersteigt. Das was im Verborgenen liegt weil unser Gehirn es einfach nicht erfassen kann. So wie die ewig gestellte Frage: Was kommt nach dem Tod?
Wenn ich es so akzeptiere wie es ist komme ich in einen Zustand der jenseits aller Fragen und der Zeit steht.

Und so lebe ich meine Religion!

Ich war vor ein paar Tagen zu einer Veranstaltung im Theresiendom auf Nordstrand und ich hatte ein etwas beklemmendes Gefühl, kannte ich die altkatholische Gemeinde doch nicht. Ich muß feststellen der Name täuscht und so werde ich gerne die vielen tollen Veranstaltungen dort aufsuchen.
Ich freue mich das ich ein freier Mensch bin und noch mehr freue ich mich wenn man mich einfach

leben lässt
und
einfach glauben lässt!

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Das Leben an der Nordsee, ein paar Gedanken zum Klima, der Zukunft und ein Appell an die jungen Menschen denen die Zukunft gehört

Pegeldaten Husum Grabstein Andreas Busch
Die Pegeldaten Husum auf dem Grabstein von Andreas Busch

Es ist wirklich toll, wir leben dort wo andere Urlaub machen. Aus der Sicht des Urlaubers mag es so sein aber die Realität sieht doch ein klein wenig anders aus aber darum soll es hier heute nicht gehen.

Wer auf einer Insel lebt und die auch noch eine sehr bewegte Vergangenheit hat, der schaut sich seine Umwelt ganz anders an. Hier ist man sozusagen mitten im Geschenen. Wenn ich dann so an die Holzpfähle mit den Flutmarkierungen schaue dann wird mir schon klar wie klein der Mensch im Verhältnis zur Natur ist.
Im Grunde genommen ist es aus Sicht der Erdenzeit vollkommen egal wie wir unsere eigene Lebensgrundlage zerstören, denn der blaue Planet wird auch den Menschen überdauern und das Spiel kann wieder von vorne beginnen.
Bei jedem von uns geht es aber um das Jetzt und vor allem um unsere direkte Zukunft. Zukunft, das sieht ja für jeden von uns anders aus. Wenn ich zum Beispiel noch 20 Jahre hier verweilen darf freue ich mich sehr. Ein Zwanzigjähriger hat dann aber noch ganze 60 Jahre vor sich. Die Entscheidungen die heute von der Gesellschaft getroffen werden berühren die jungen Menschen also viel mehr als mich alten Rentner. Meiner Meinung nach müssten die jungen Menschen eine viel größere Mitbestimmung haben als in der bisherigen Form, denn es ist ihre Zukunft!

Es gab mal einen Heimatforscher den jeder Nordstrander kennt, Andreas Busch. Andreas Busch hat das untergegangene Rungholt im Watt vor Nordstrand entdeckt und nicht nur das, er hat sich natürlich auch Gedanken über den steigenden Meeresspiegel gemacht, ja der steigende Meeresspiegel ist nicht ein neues Problem, Busch ist bereist 1972 gestorben. Ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen, fakt ist aber das der Meeresspiegel wirklich schon lange am steigen ist und mehr und mehr zum Problem für uns wird. Auf dem Grabstein des Andreas Busch wird in fünfjährigem Rhythmus der Meeresspiegel eingemeißelt. Allein bei dem Anblick komme ich schon ganz schön ins grübeln!
Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach der Ursache des Anstieges und ist wirklich der CO2 Ausstoß daran mitschuldig? Ich hatte als Schüler mal unseren Lehrer gefragt, es war die Zeit der Ölkrise, das sich die Atmosphäre doch wieder wie zur Zeit vor etwa 300 Millionen entwickeln würde wenn wir die eingelagerten Kohle, Öl und Gasvorräte so lustig weiter verbrennen würden. Eine konkrete Antwort konnte er mir nicht geben. Eigentlich müsste es ja so kommen denke ich, denn auf der Erde geht ja nichts verloren, nur die Zustände und Zusammensetzungen verändern sich. Werden hier also wieder riesige Farne wachsen, so groß wie Bäume, wird die Luft eine für Säugetiere lebensfeindlich Zusammensetzung bekommen? Logisch wäre das ja oder?

Der Lorendamm zur Hallig Nordstrandischmoor, ein friedlicher Anblick

Jetzt gibt es ja seit einiger Zeit ein paar junge Menschen die sich um ihre Zukunft wirklich richtig Sorgen machen, ja ich meine die jungen Menschen die Freitags nicht zur Schule gehen, sondern sich Gehör verschaffen wollen in einer Gesellschaft die auf die Jugend viel zu wenig ausgerichtet ist und sie in ganz vielen Aspekten im Stich lässt.
Jetzt gibt es eine Greta die an unseren Fundamenten rüttelt, die alles in Frage stellt was unser Wirtschaftsdenken und unseren Lebensstandard an geht. Eigentlich ja toll oder? Endlich ergreifen mal die jungen Menschen die Initiative und werden aktiv aber gleichzeitig werden sie nach Strich und Faden nieder gemacht und in die Ecke der Faulpelze, Schulschwänzer und Taugenichtse gestellt. Was sich hier viele Erwachsene erlauben ist schlicht und einfach eine Frechheit, diese Menschen verleugnen ihre eigenen Nachkommen, ihre eigenen Kinder, statt sie zu unterstützen und zu fördern. Aber da zeigt sich mal wieder trefflich der menschliche Egoismus und die fundamentale Angst vor Veränderungen, vor Veränderungen die vielleicht weh tun können aber nicht müssen wenn rechtzeitig gehandelt werden würde.

Der Schobüller Wald bei Husum nach dem Orkan Christian 2013

Ich höre jetzt schon wieder die Stimmen: „Das bringt doch nichts“, „Wir können doch nichts ausrichten“, und zu guter Letzt: Die Anderen sind Schuld!
Wenn keiner anfängt wird sich niemals etwas ändern! Wenn keiner anfängt werden wir vielleicht wirklich ersaufen! Wenn unsere Kinder anfangen, dann ist es verdammt noch mal ihr gutes Recht!

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Rungholt

Wer kennt nicht die Sage um das untergegangene Rungholt?
Es gibt weltweit viele Sagen um untergegangene Städte, Länder oder auch Kontinente wie Avalon die Apfelinsel auch Nebelinsel oder die Anderswelt, die Stadt Ys des Königs Gradlon die irgendwo in der Bay de Douarnenez in der Bretagne liegen soll oder auch einfach die Sintflut die fast alles Leben ausgelöscht haben soll. In den Sagen ist meist von Verrat, von Völlerei und von Gotteslästerung die Rede, sprich einfach nur vom Übermut der Menschen gegenüber unserer Mutter Erde, unserer Heimat.
Ebenso soll es mit Rungholt geschehen sein und in Detlef von Liliencrons Gedicht „Trutz Blanke Hans“ wird von dem Übermut der Menschen gegenüber der Natur berichtet Indem er schreibt: „Wir trutzen dir, blanker Hans, Nordseeteich!“

Über Rungholt ist sehr wenig überliefert worden und erst Andreas Busch fand in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrunderts die ersten Beweise für die Existenz und der Lage von Rungholt. Heute wird daran nicht mehr gezweifelt.
Ich will hier nicht weiter darauf eingehen denn ich möchte nur meine Eindrücke, Gefühle und meine Bilder zeigen.

Wie kommt man denn eigentlich nach Rungholt hin?
Wichtig zu wissen ist das es nur mit einer geführten und offiziellen Rungholt Wattwanderung möglich ist, denn die Reste befinden sich in der Schutzzone 1 des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und das gestattet nur ein Betreten auf bestimmten Routen und mit ausgewiesenen Wattführern. Außerdem wäre es alleine viel zu gefährlich. Nähere Informationen und Termine findet ihr auf der Seite der Gemeinde Nordstrand oder auf der Seite Nordstrand

Die Wanderung dauert 5 Stunden und man wird bei der Rückkehr etwa 14 km auf der „Uhr“ haben. Auf alle Fälle muß man etwas für die Füße dabei haben denn der Weg geht über ausgedehnte Muschelfelder die die aufgeweichten Füße sehr gerne aufschlitzen und das ist da draußen überhaupt nicht lustig.

In Küstennähe ist das Watt zum laufen richtig ideal, fest und nicht glibberig, also ideal um die geschundenen Füße zu massieren. Etwas weiter draußen wechselt sich die Beschaffenheit des Meeresbodens immer wieder ab, man sinkt stellenweise ordentlich ein oder es ist rutschig wie auf einer Eisbahn. Besonders heikel wird es bei den überquerungen der Priele. Hier geht die Wattführerin vor und sucht die beste Stelle zur Querung und die Gruppenmitglieder helfen sich gegenseitig weil man hier wirklich schon recht tief im Schlamm einsinkt.

In der Höhe der Hallig Südfall ist es dann so weit das man die ersten Artefakte aus der Rungholtzeit finden kann.
Klosterformatsteine liegen recht viele im Watt verstreut, Keramikscherben wird man finden und Knochen. Im Boden kann man sehr gut die Entwässerungsgräben erkennen, die sich schnurgerade und parallel durch den Boden ziehen. Diese Gräben wurden damals mit Torf verfüllt und dienten so der Drainage. Diese Gräben würden auch in heutiger Zeit noch funktionieren. Zur Zeit ist auch ein Brunnen aus Soden frei gelegt und sehr schön zu erkennen. Dieser Brunnen war auf einer Warft und auch die Warftränder kann man heute noch sehr gut erkennen.
Das kann sich sehr schnell wieder ändern denn der Wattboden ändert ständig seine Oberfläche und somit sein Aussehen. Es kann also sein das man von dem Brunnen nächstes Jahr nichts mehr sieht und statt dessen findet man vielleicht die Überreste einer der beiden Schleusen (oder besser gesagt Sieltore).

Sehr Bewegend ist das Gebet und die Schweigeminute der Gruppe da draußen im Watt. Dort gedenken wir der Menschen und Tiere die damals ums Leben kamen.

Ich danke an dieser Stelle den Nationalpark Wattführern Cornelia und Jürgen Kost für diese einmalige Veranstaltung.

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