Regen und Wochenmarkt

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Rote Bete

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Das Gemüse muss trocknen

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Heike im Kartoffelkeller

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Ich freu mich!

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Lecker Salat

Es ist Dienstag und Dienstags ist in Étel Wochenmarkt und da dürfen wir natürlich nicht fehlen, zumal unser Apfel und Kartoffelvorrat arg zusammengeschrumpft ist und wir kurz davor sind den Notstand auszurufen. Der Wecker bimmelt unverschämt früh, Sie stellt ihn immer so früh wenn wir etwas vor haben und da wir fast immer was vor haben bimmelt der Wecker permanent unverschämt früh. Nun ja ich denke lass ihn bimmeln, denn es regnet sowieso und sachte Sturmböen ruckeln am Auto. Ideale Bedingungen sich im warmen Bett wieder einzudrehen während unten emsig am Frühstück rumgewerkelt wird. Ich seh mich dann aber doch gezwungen die kuschelige Hütte zu verlassen da der Kaffeeduft so unverschämt verlockend ist das ich nicht anders kann. Es regnet noch immer nur mit dem Unterschied das es noch zu genommen hat. Es geht auch noch weiter so und die Tür aufzumachen, nur um mal die Lage zu peilen, wird gleich wieder abgebrochen da das Stürmchen ganau da rauf ballert. Also abwarten, und tatsächlich wird es so bei zehn Uhr rum schlagartig hell und wir können los. Der Regen hat sich verkrümelt und die liebe Sonne scheint sogar! Auf dem Wochenmarkt ist gut was los, kein Wunder denn anscheinend haben die meisten den Regen abgewartet obwohl der geplünderte Fischstand schon fast ausverkauft ist. Unser Gemüsehöker hat heute leider nur ein paar von den leckeren marmorierten Rote Bete aber wir können heute Nachmittag bei dem Hofladen welche bekommen. Beim Apfelmann aus Locoal-Mendon decken wir uns mit 5 Kilo Äpfeln ein. Er, der Apfelmann ist irgendwie perplex das jemand 5 Kilo Äpfel kauft. Anscheinend kaufen die Franzosen nur kleinere Mengen. Jedenfalls hat er, nach einigem hin und her, einen passenden Beutel gefunden in den 5 Kilo Äpfel passen. Als Heike ihm erzählt das es dieses Jahr das letzte mal ist das wir bei ihm einkaufen weil wir weiter in den Südfrankreich fahren wollen macht eine Miene als wenn man lieber hier bleiben sollte. Als er dann noch hört das wir weiter nach Spanien und Portugal schaute er nach oben, dort hin wo die Sonne sein sollte, dachte er anscheinend das es vielleicht doch eine gute Idee sein könnte. Am Nachmittag machen wir uns dann zum Hofladen auf aber die schönen Rote Bete haben sie dort nicht aber wir werden zum Feld geleitet und können uns so viel mit nehmen wie wir möchten. Da hat ja was! Die ersten vier Rote Bete sind jetzt schon gekocht . 🙂

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