Ruinen und einmalige Aussicht

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Panorama der Verladestation

Sie lassen mich ja nicht los, die Ruinen nördlich von Agua Armaga. Hier soll es mal eine Bahnlinie ins Innenland zu irgendwelchen Minen gegeben haben. Hier an der Küste wurde das Zeugs dann auf Schiffe verladen. Von Agua Armage geht eine Art steile Rampe noch oben, schlecht zu gehen da der Schotter so eine Größe hat wie bei uns die Gleisbetten der Bahn. Die Anlage oben auf der Anhöhe, mit Blick auf den Mesa Roldan, ist erst einmal etwas unscheinbar. Die große Fläche die die Ruinen einnehmen sagt aber schon etwas darüber aus wie groß es gewesen sein muss. In der Tat, weiter zum Meer hin geht es jäh in steile Abgründe hinunter in eine Art künstliche Kammern etwa vierzig bis fünfzig Meter tief. Ich versuche auf allen möglichen Wegen runter zur Anlegestelle der Boote zu kommen, finde aber nur eine mögliche Stelle die mir aber die Haaare zu Berge stehen lässt, denn Lebensmüde bin ich nu ja doch nicht. Ich laufe noch am Küstensaum entlang, aber runter geht es nirgends. Also gebe ich den Plan auf und gehe wieder zurück, quer durch die Pampa als ich, kurz vor den Ruinen ein Loch im Boden finde. Kreisrund, schwarz vom Ruß und meine Brille beschlägt als ich reinschaue. Ich hab nicht herausgefunden was das sein soll. Na ja, nächstes mal werde ich ein Ausgrabungsteam mitnehmen. 😉 Ich finde es immer wieder umwerfend was für tolle Bauwerke früher errichtet wurden! Ach ja, das einzige noch intakte Gebäude ist der Wasserbehälter. Er scheint heute noch seine Aufgabe zu erfüllen. Zurück ins Dorf geht es wieder die steile Rampe hinunter.
Jetzt ist es wieder dunkel und wir sind hundemüde!

 

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