Salzberge und Palmen

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Palmgarten in Elche

 

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Das Salz, gewonnen aus den Salinen

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Der Rio Vinalopó in Elche

Heute haben wir uns mal zum Strand durchgekämpft. Irgendwie ist Santa Pola ziemlich ruschelig, aber wir haben uns schon dran gewöhnt. Am Strand ist es herrlich ruhig und die Wintersonne brennt uns auf den Pelz. Es ist richtig kuschelig warm wie im Sommer bei uns zu Hause, das haben wir ja gerne. Wir wollen mal in Richtung der Salinen, aber so toll ist es dort nicht, ein Pfad führt durch die Dünen fast direkt neben der Bundesstraße. Also fahren wir mit den Rädern wieder zurück und in Richtung Hafen. Leider scheinen die meisten Fischereiboote draußen zu sein. Außer Netzen die hier herumliegen und ab und an mal ein Fischer der darin rum pult ist hier auch nichts los. Aber  der Blick auf das Meer, die Weite und das total ruhige Wasser sind ein einmaliger Anblick, vor allem Anfang Februar. Wir besetzen eine Bank, müffeln unsere Apfelstücke und ein Käsebrot und schauen lange Zeit auf das Wasser ohne etwas zu sagen. Auf dem Rückweg zum Stellplatz fallen wir wieder in einem Mercadona (Supermarkt) ein und besorgen noch ein paar Kleinigkeiten und Fischfilet. Am Nachmittag mache ich mich noch mal mit dem Fahrrad nach Elche auf. Neben der Hauptstraße führt Anfangs eine sehr gut befahrbare Schotterpiste die schnell in einen asphaltierten Nebenweg mündet der direkt nach Elche führt. Dort bekomme ich mal wieder einen Kulturschock. Irgendwie ist Schulschluss, überall laufen Kinder und hektische Mütter herum und dann die lauten spanischen Stimmen! Also kämpfe ich mich in das erdrückende Zentrum und finde mich auf einer Brücke über den Rio Vinalopó wieder. Hier ist es richtig nett und etwas ruhiger und man könnte direkt unten am Fluss langfahren. Aber die Sonne steht schon tief und mein Magen signalisiert das Notstandsgefühl. Also geht es wieder zurück. Am Ende der Straße komme ich noch an einem der Palmengärten die für Elche so bekannt sind vorbei. Es war wieder ein herrlicher und erfüllter Tag!

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