Silberminen und im Wasser planschen

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An der Küste bei den Silberminen

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Ein „Düdo“ (O309) hat sich zu uns gesellt

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Wasserglitzern und Steinerollen

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Brunnen an dem großen Haus mit Park

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Im Tunnel

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Der Schornstein der vielleicht Keiner ist

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Tir Na N’Og hat Meerblick

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Die Füße abkühlen

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Die Nacht beginnt

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Ein letzter Hauch von Tageslicht

Es ist wieder einmal Zeit aufzubrechen, also fahren wir ein ganz kleines Stück Richtung Aguilas, denn dort sind prima Plätze fast direkt am Meer und alte Bergwerke und viel zu gucken. Es dauert nicht lange und der Wagen steht. Klasse Aussicht. Wir stürzen erst mal raus und machen, wie immer einen ausgiebigen Spaziergang einen Kiesweg direkt an der Küste unterhalb der Landstaße. Hier wurde irgendwann mal Bergbau betrieben, unter Anderem auch Silber. Und so sieht es auch aus denn überall stehen Gebäudereste, Schornsteine und viele Tunnel herum, aber dazu später mehr. Es wird angenehm warm als wir zu einem Strand runter sind und den ganz schwarzen Sand und die vielen wunderschönen Steine bewundern. Am schönsten sind die ganzen Quarze und der Kalzit. Wir könnten stundenlang hier herumsuchen. Am Ende unseres Ausfluges betreten wir das Gelände eines Hauses das leider leer steht und eine tolle Außenanlage hat mit vielen Emporen, Treppchen hier hin und dort hin und steil zum Meer herunter. Hier lassen wir die Gedanken Gedanken sein und wir sind in einer anderen Welt.
Die komischen Schornsteine, die oben auf den Bergen stehen lassen mir keine Ruhe, ich muss da mal rauf. Also pirsche ich los und versuche einen Zugang zu finden was sich als nicht so einfach herausstellt. Aber schließlich kämpfe ich mich immer höher und bin erstaunt über die überdachten Kanäle die wie Tunnel wirken. Kanäle können es eigentlich nicht gewesen sein denn die Gefälle sind meist viel zu stark und mancherorts scheinen sie sogar bergan zu gehen, das kann aber auch täuschen. Irgendwann hab ich ihn zu fassen den Turm oder den Schornstein der innen ganz hell ist und einen ordentlichen Fußboden hat. Der einzige Zugang ist über den komischen Tunnel. Auf dem Weg zurück, auf der anderen Bergseite, begegne ich noch zwei mal diesen Tunneln. Und kurz vor der Straße ist wieder ein richtiger Tunnel der wohl als Entwässerungsrohr gedient hat. Es war toll, endlich mal wieder Pioniergeist und Abenteuer pur! Nach unserem Tee gehen wir noch einmal zu dem großen Haus am Strand. Die Küste sieht bei dem Nachmittaglicht ganz anders aus und wir können uns nicht satt sehen an den ganzen Eindrücken. Wir lassen alles rund um uns herum fallen und schauen die vielen Steine am Wasser an und planschen mit den Füßen darin. Vor Sonnenuntergang kommt herrlicher Seewind auf, der natürlich auch etwas frisch ist. Nach der Dämmerung ist er aber gänzlich eingeschlafen und der Mond begrüßt uns mit seinem herrlichen Licht.

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