Und was war denn nun so toll an unserem Mercedes 207?

Hector Puttgarden001aJa, was war so toll………
Wir hatten sehr viel Platz, obwohl der Bus gerade einmal 5 Meter lang war. Durch das Hochdach hatten wir immer ein fertiges Bett. So konnte einer unten sitzen und der andere es sich im Bett bequem machen. Das war super, denn eine Zeit lang hat Hans dort für die Meisgerschule gelernt, wenn wir am Wochenende unterwegs waren. Außerdem habe ich es mir oft  vorn auf dem Beifahrersitz bequem gemacht. Es war schön, von dort aus aufs Meer zu schauen oder Hans beim Surfen  zuzusehen. Viel habe ich dort auch gelesen oder gestrickt.
Wir waren sogar im Winter unterwegs, mit richtig Schnee und haben dann im Auto Punsch gekocht!
Einmal waren wir mit einem Freund an der Ostsee. Abends gab es einen Film im Fernsehen über die Flucht durch Tunnel von der DDR in den Westen. Wir hatten zu Haus nur einen kleinen Tragbaren Schwarzweißfernseher. Den haben wir einfach immer mitgenommen, war total easy, Fernseher auf den Tisch und die Zimmerantenne ausgefahren, mit drei Programmen alles kein Thema. Man brauchte nur einen Parkplatz und das Kino konnte starten.☺.
Der gleiche Freund, er heißt Jörgi, hatte in Hamburg einmal eine Autopanne und bat uns um Hilfe. Wir haben ihn in der Nähe der Reeperbahn abgeschleppt, voll im Feierabendverkehr. Als wir in Volksdorf ankamen, legten wir einmal kurz eine Pause ein und haben irgendwo am Straßenrand Spaghettis gekocht. Das war so lustig! Zu Futtern hatten wir immer etwas im Auto. Gestärkt ging es dann nach Haus bis Reinfeld.
Unser Auto hieß übrigens Hector, weil er manchmal so hoppelte, genau wie das Pferd, auf dem Hans einmal in Frankreich geritten ist.

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