Wieder zu Hause

Tja, es ging schneller als wir dachten, aber das schlechte Wetter hier oben lädt ja auch nicht gerade zum verweilen ein. Also sind wir vorgestern über Luxemburg bis Bitburg gefahren und haben dort auf einem ehemaligen Flugplatzgelände der amerikanischen Truppen, das jetzt aber Gewerbegebiet ist, übernachtet. Leider ist unser Erkundungsspaziergang ziemlich ins Wasser gefallen, aber es war eh so kalt das wir den Dieselofen anmachen mussten. Eine ganz neue Erfahrung nach ein paar Monaten ohne zu heizen in Spanien! Auf jeden Fall konnten wir dort sehr gut schlafen und der Wecker bimmelte schon früh, weil wir noch etwa 600 km vor uns hatten. Die  vorletzte Etappe, die zur letzten Etappe wurde, verlief reibungslos, bis auf einen fetten Stau bei Bremen und natürlich bei Hamburg, wie immer.
Jetzt haben wir bereits einen Tag zu Hause hinter uns gebracht und erfreuen uns an den schönen Sachen die unser etwas verwildeter Garten zu bieten hat. Unser Wohnmobil haben wir heute auch schon geschruppt, denn er soll so schnell wie möglich in unsere Lieblingswerkstatt damit der Simmering am Kardanwellenflansch gewechselt wird und irgendwie haut das mit der Kupplung auch noch nicht hin, ich habe so den Verdacht das auch der Nehmerzylinder einen weg hat, obwohl der erst ein paar Jahre drin ist. Wenn es kalt ist dann bleibt das Pedal oft hängen, aber wenn der Motor warm ist ist es vorbei. Der Nehmerzylinder sitzt ziemlich dicht am Hosenrohr (Auspuff) und wird so ja schnell warm. Ertklären kann ich es mir anders nicht.
Morgen geht es dann an das Großreinemachen drinnen. Wir werden wohl eineige Pfund Sand und Staub zusammenkratzen und der Staubsauger bekommt ordentlich was zu futtern.
Leider gehen auch so langsam unsere Naranjas (Orangen) und die Limóns (Zitronen) zur Neige. Aber dafür haben wir hier reichlich Grünzeugs vor der Tür. Das haben wir in Südspanien doch sehr vermisst. Und was sagt uns das? Es kann überall schön sein, man muss nur aufgeschlossen sein und ohne Vorurteile darauf zu gehen.

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